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	<title>Mein Wa(h)renhaus &#187; Computer und Internet</title>
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	<description>ein politisches Geschäft mit Käse aus Holland</description>
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		<title>Tagwerk vom 30.01.2012</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 22:50:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Bertrams</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Computer und Internet]]></category>
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		<description><![CDATA[Hier nach einigen Tagen mal wieder eine kurze und persönliche Kommentierrung mehrerer aktueller Ereignisse. Endlich beginnen die Arbeiten an dem Projekt Stuttgart 21. So sehr ich Parkschützer und Protestdemonstranten verstanden habe, so sehr wurde der Krampf um den Bahnhof in &#8230; <a href="http://blog.jens-bertrams.de/2012/01/tagwerk-vom-30-01-2012/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://blog.jens-bertrams.de/2012/01/tagwerk-vom-30-01-2012/' addthis:title='Tagwerk vom 30.01.2012' ><a class="addthis_button_"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p>Hier nach einigen Tagen mal wieder eine kurze und persönliche Kommentierrung mehrerer aktueller Ereignisse.</p>
<p><span id="more-1129"></span>
<p>Endlich beginnen die Arbeiten an dem Projekt Stuttgart 21. So sehr ich Parkschützer und Protestdemonstranten verstanden habe, so sehr wurde der Krampf um den Bahnhof in den letzten anderthalb Jahren politisch instrumentalisiert. Spätestens seit der Volksabstimmung, die überraschenderweise scheiterte, muss man als Demokrat einfach einsehen, dass das Projektt legitim ist. Natürlich mag es immer noch gesetzliche Gründe wie die vielen kleinen Käfer geben, die den Bau vorübergehend zurecht aufhalten, aber im Großen und Ganzen sollten sich auch und gerade die demokratischen S21-Gegner dem Volksvotum beugen.</p>
<p>Die Diskussion über die Linke, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird, bekommt langsam groteske Züge. In der Sendung Günter Jauch war gestern ein alter, ehemaliger Verfassungsschutzpräsident zu Besuch. Der tat mir fast leid, weil er den Fragen überhaupt nicht gewachsen war. Auf die Frage, warum man die zwickauer Terrorzelle nicht gefangen hatte, erzählte er von einer Hausdurchsuchung, bei der einer der Beschuldigten einfach weggefahren sei, wogegen man doch nichts habe machen können. Dafür erntete er nur noch Gelächter. Eine gute Figur machte für mich der SZ-Chefkommentator Heribert Prantl. Entweder der Verfassungsschutz habe von den Aktivitäten der Zwickauer nichts geahnt, dann sei er überflüssig. Oder er habe eine Ahnung gehabt, dann sei er gefährlich, sagte Prantl. Dem kann ich mich nur anschließen.</p>
<p>Die deutsche Linke und die Friedensbewegung tun sich nach wie vor schwer mit <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/kritik/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kritik">Kritik</a> am Assad-Regime in Syrien. Während die UNO und die arabische Liga eingreifen will, und während Russland aus geostrategischen Gründen ablehnt und weder sich, noch dem syrischen Volk einen Dienst erweist, schweigen die deutschen Linken. Manche stellen sich sogar demonstrativ hinter Assad, der in den Vororten von Damaskus wieder Massenhinrichtungen durchführen lässt. Es ist wie so oft eine Sprachlosigkeit vorhanden, die immer dann eintritt, wenn man westlichen Meinungen zustimmen müsste. Dann besteht plötzlich die Angst, den Gegnern in die Hand zu spielen. Mehr Selbstbewusstsein, Gelassenheit und Standfestigkeit auch bei taktisch unbequemen Themen wären angebracht. Man wird nicht zum Freund der gesamten westlichen Politik, wenn man die Massenmorde in Syrien mit dem Westen gemeinsam verurteilt. Man wird nur menschlich.</p>
<p>Christian Wulff könnte es schaffen, doch noch im Amt zu bleiben. Je länger die Affäre dauert, die längst nicht mehr hauptsächlich um seinen 500.000-Euro-Privatkredit geht, desto größere Chancen hat er. Stand er zunächst selbst im Fadenkreuz der Ermittlungen von <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/presse/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Presse">Presse</a> und Polizei, so wurde mit der Durchsuchung des Büros seines Ex-Sprechers Olaf Glaeseker alles anders. Jetzt ist die Frage nur noch: Wieviel hat Wulff von den Machenschaften seines bösen Sprechers gewusst? Dabei galt Glaeseker vorher als absoluter persönlicher Vertrauter des Präsidenten, der nie etwas ohne dessen Zustimmung angefangen hätte. Vermutlich wird es gelingen, die Schuld auf den ehemaligen Sprecher abzuwälzen, Politiker der <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/cdu/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with CDU">CDU</a> beginnen schon damit. Wieder eine schmierige Affäre mehr in Deutschland, die nach Art von Helmut Kohl durch Aussitzen bewältigt werden könnte. Unserer <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/demokratie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Demokratie">Demokratie</a> nutzt Wulff so jedenfalls nichts.</p>
<p>Die Kampfansage des CDU-Bundestagsabgeordneten Ansgar Heveling an die <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/netzgemeinde/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Netzgemeinde">Netzgemeinde</a> sorgt im <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> wegen ihrer schwülstigen und teils verfehlten Formulierungen für Gelächter. Am ersten und zweiten Tag mag das angehen, aber dann wird es notwendig werden, sich inhaltlich mit diesem Licht der christlichen Aufklärung mal etwas näher zu befassen. Die Kampfansage ist ernst, sie spiegelt das weit verbreitete Misstrauen des mächtigen Establishments gegen ein freies und unzensiertes Web wieder. Man will den verlorenen Boden der Meinungsführerschaft und des Zugangs zu Wissen aller Art wieder zurückgewinnen. Die Chancen stehen trotz des <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/sopa/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with SOPA">SOPA</a>- und PIPA-Protesterfolges nicht schlecht. In Europa wird derzeit das vergleichbare Projekt ACTA beschlossen, und die öffentlich-rechtlichen <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/medien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Medien">Medien</a>, die traditionellen Wissenslieferanten auch im Internet, depublizieren nach 7 Tagen ihre Informationen, um eine Chancengleichheit im Wettbewerb herzustellen. Da spielt es keine Rolle, dass die Konkurrenten an neutraler Information gar nicht interessiert sind, sondern einzig und allein ein gutes Konkurrenzangebot zerstören wollen. In diesem Licht betrachtet ist Herr Heveling ausführendes Organ einer Lobby, die den Zugang zu Wissen und Information unter einen großen Kostenvorbehalt stellen will, um ihre Gewinne zu maximieren, und politisch vielleicht auch, um missliebige Meinungen durch die Beschränkung des Wissenszugangs auf Vermögende zu unterdrücken. Wo kämen wir hin, wenn der Pöbel Zugang zum Weltwissen bekäme, ohne dafür horrende Preise zu bezahlen. Diese Kampfansage ist nicht witzig, sie ist äußerst gefährlich, und noch dürfen wir die Macht der <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/netzgemeinde/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Netzgemeinde">Netzgemeinde</a>, wer auch immer das im Einzelnen ist, nicht überschätzen.</p>
<p>Auf Twitter machte heute der sogenannte Hashtag #tl82 die Runde. Nachrichten, die mit diesem Tag als Suchbegriff versehen wurden, wurden so gestaltet, als befände man sich im Jahre 1982. Es kam ein äußerst spannendes und nostalgisches Mosaik unterschiedlichster Nachrichten von vor 30 Jahren heraus. Natürlich schlichen sich auch kleine Fehler ein, wenn in einer Nachricht das Lied &#8220;Purple Rain&#8221; von Prince statt ins Jahr 1984 ins Jahr 1982 gesteckt wurde. Doch es versammelte sich nach und nach unter dem Begriff #tl82, Timeline 82, eine vielfältige und kreative Sammlung von kleinen Berichten aus der Vergangenheit. &#8220;Warte mit Spannung auf den dritten Teil der Saga &#8220;Krieg der Sterne&#8221;", lautete eine Nachricht. Ein anderes wiederkehrendes Thema war der Grand-Prix-Gewinn für Deutschland durch das Lied &#8220;Ein bisschen Frieden&#8221; von Nicole. Auch ich steuerte einige Nachrichten zu dem &#8220;Mem&#8221; bei, wie ein solches Konglomerat von eingefleischten Usern genannt wird. Ich erinnerte mich an das Ende der sozialliberalen Koalition unter Helmut Schmidt, den Falklandkrieg, die Fußballweltmeisterschaft mit dem meiner Ansicht nach getürkten Spiel Deutschlands gegen Österreich, und an den Erwerb eines Ferienhäuschens in den Niederlanden durch meine Familie. Manche Nachrichten lauteten auch schlicht und einfach: &#8220;Werde gerade gezeugt&#8221;. Interessant waren auch Meinungen aus der damaligen zeit wie: &#8220;Rocky 3 gesehen, das ist bestimmt der Letzte&#8221;, oder: &#8220;Diese Computer werden sich niemals durchsetzen.&#8221;</p>
<p>Der Winter hat endgültig Einzug gehalten. Anderthalb Monate zu spät purzelten die Temperaturen vielerorts auf -10 Grad. Dabei soll es aber nicht bleiben. In den nächsten Tagen sollen es teilweise -20 Grad werden. Da der Wind kalt und scharf aus dem Osten wehe, sagen die Wetterfrösche, seien die gefühlten Temperaturen noch niedriger. Na dann gute Nacht. Hoffentlich bleibt uns der Winter nicht bis Mai erhalten oder so, nur weil er später eingetrudelt ist. Das Wetter schlägt einem aufs Gemüt, zumindest mir, der ich ein Fan von Frühling und Sommer bin.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://blog.jens-bertrams.de/2012/01/tagwerk-vom-30-01-2012/' addthis:title='Tagwerk vom 30.01.2012' ><a class="addthis_button_"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a></div>Keine tags in diesem Beitrag.]]></content:encoded>
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		<title>Im Handelsblatt &#8211; Der Mann, der den Schuss nicht hörte, oder: &#8220;Netzgemeinde, ihr werdet den Kampf verlieren!&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 15:23:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Bertrams</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Man mag über Ansgar Heveling (CDU) witzeln und lachen, aber mich ärgert sein Beitrag im Handelsblatt nicht nur, sondern ich verstehe ihn auch als echte Kampfansage. Die CDU hat ein U-Boot in die Enquete-Kommission des Bundestages geschickt, einer, der mit &#8230; <a href="http://blog.jens-bertrams.de/2012/01/im-handelsblatt-der-mann-der-den-schuss-nicht-horte-oder-netzgemeinde-ihr-werdet-den-kampf-verlieren/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://blog.jens-bertrams.de/2012/01/im-handelsblatt-der-mann-der-den-schuss-nicht-horte-oder-netzgemeinde-ihr-werdet-den-kampf-verlieren/' addthis:title='Im Handelsblatt &#8211; Der Mann, der den Schuss nicht hörte, oder: &#8220;Netzgemeinde, ihr werdet den Kampf verlieren!&#8221;' ><a class="addthis_button_"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p>Man mag über Ansgar Heveling (<a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/cdu/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with CDU">CDU</a>) witzeln und lachen, aber mich ärgert sein <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/beitrag/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Beitrag">Beitrag</a> im Handelsblatt nicht nur, sondern ich verstehe ihn auch als echte Kampfansage. Die <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/cdu/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with CDU">CDU</a> hat ein U-Boot in die Enquete-Kommission des Bundestages geschickt, einer, der mit den Mitteln auch des Netzes die <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/freiheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freiheit">Freiheit</a> des Netzes beschränken will, und zwar unter der Flagge von <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/freiheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freiheit">Freiheit</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/demokratie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Demokratie">Demokratie</a> und Eigentum. Das Ende von <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/google/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Google">Google</a> und Wikipedia, das er offenbar über Ecken herbeiführen will, wäre zwar nicht das Ende des Weltwissens, aber es wäre das Ende der Zugänglichkeit für nicht vermögende Menschen. Und das genau will so jemand auch. Ja, wir müssen einem Treiben Einhalt gebieten, aber einem Treiben dieser Wissensmafia, die ein Monopol der Vermögenden und Konservativen anstrebt. Ich bin da besonders empfindlich: Als blinder Mensch weiß ich, wie es ist, wenn einem Wissen vorenthalten wird, damals vor dem <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> aus technischen Gründen. Noch einmal werde ich es mir nicht mehr kampflos nehmen lassen.</p>
<p>Hier der Beitrag des CDU-Bundestagsabgeordneten im Handelsblatt, die Kampfansage an die <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/netzgemeinde/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Netzgemeinde">Netzgemeinde</a>, die ich nicht als Witz, sondern als ernstzunehmende Warnung und Kriegserklärung begreife:</p>
<p><a href='http://www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitraege/gastkommentar-netzgemeinde-ihr-werdet-den-kampf-verlieren/6127434.html'>Gastkommentar: Netzgemeinde, ihr werdet den Kampf verlieren! &#8211; Gastbeiträge &#8211; Meinung &#8211; Handelsblatt</a>.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://blog.jens-bertrams.de/2012/01/im-handelsblatt-der-mann-der-den-schuss-nicht-horte-oder-netzgemeinde-ihr-werdet-den-kampf-verlieren/' addthis:title='Im Handelsblatt &#8211; Der Mann, der den Schuss nicht hörte, oder: &#8220;Netzgemeinde, ihr werdet den Kampf verlieren!&#8221;' ><a class="addthis_button_"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a></div>
	<p>Tags: <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/cdu/" title="CDU" rel="tag">CDU</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/demokratie/" title="Demokratie" rel="tag">Demokratie</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/freiheit/" title="Freiheit" rel="tag">Freiheit</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/netzgemeinde/" title="Netzgemeinde" rel="tag">Netzgemeinde</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/urheberrecht/" title="Urheberrecht" rel="tag">Urheberrecht</a></p>
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		<title>Von Scheren im Kopf, inneren Zensoren und Verschwörungstheorien</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 19:07:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Bertrams</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Internet ist ein schöner bunter Platz. Frei zugängliche Information schwirrt herum, ganz gleich, ob sie nun der Wahrheit entspricht oder nicht. Und was ist überhaupt Wahrheit? Glaubt nicht jeder, was er glauben will? Und lohnt sich im Dschungel von &#8230; <a href="http://blog.jens-bertrams.de/2012/01/von-scheren-im-kopf-inneren-zensoren-und-verschworungstheorien/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://blog.jens-bertrams.de/2012/01/von-scheren-im-kopf-inneren-zensoren-und-verschworungstheorien/' addthis:title='Von Scheren im Kopf, inneren Zensoren und Verschwörungstheorien' ><a class="addthis_button_"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p>Das <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> ist ein schöner bunter Platz. Frei zugängliche Information schwirrt herum, ganz gleich, ob sie nun der Wahrheit entspricht oder nicht. Und was ist überhaupt Wahrheit? Glaubt nicht jeder, was er glauben will? Und lohnt sich im Dschungel von Verschwörungstheorien und einem Marktplatz voller Hassparolen noch Überzeugungsarbeit?</p>
<p><span id="more-1119"></span>
<p>Seit einem knappen Jahr bin ich in einer politischen Mailingliste mehr oder weniger aktiv. Ein ruhiger Ort, den man manchmal monatelang vergisst, denn kaum jemand interessiert sich für Politik und redet darüber. Abgestumpft sind die meisten Menschen, ausgeliefert jenem mächtigen Gefühl, ohnehin nichts ändern zu können. Allerdings gibt es da einen, der immer wieder Links zu sogenannten kritischen Seiten postet, zu Seiten, die, so der interessierte Polit-Netz-Aktivist, jenseits des Mainstreams und unserer von <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/medien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Medien">Medien</a> und durch Erziehung eingeschränkten Weltsicht die Aufmerksamkeit auf den wahren Zustand unserer Welt lenkten. Unsere erste Diskussion hatten wir, als er die Argumente der sogenannten <a title="Link zur Webseite" href="http://www.krr-faq.net/" target="_blank">kommissarischen Reichsregierungen</a> in der Mailingliste verbreitete. Deren krude und verquere Argumentation, Hitler-Deutschland bestehe noch fort, und das werde nur von den Machthabern verschleiert, wurde mit vielen Rechtsdokumenten scheinbar unterfüttert. Ich hatte mich vor ein paar Jahren schon einmal damit befasst. Es gibt in der Argumentation immer einen Punkt, für den es keinen Beleg gibt. Beispiel: &#8220;Der US-Außenminister habe auf einer Konferenz im Juli 1990 die BRD und die DDR für aufgelöst erklärt.&#8221; Zu einer Menge Urteilen und Gesetzen vorher gab es einen Link mit Zitaten, aber dieses Detail musste man einfach glauben. Oder es wurden mal schnell Daten vertauscht, wann ein Vertrag verabschiedet, beschlossen oder ratifiziert wurde, und wann er formaljuristisch in Kraft trat. Daraus wurden dann den Behörden der BRD alle Befugnisse abgesprochen. Wir haben lange über dieses Thema debattiert, und wenn ich meinen Diskussionspartner vielleicht auch nicht vollständig überzeugen konnte, ich glaube, wir erzielten ein recht gutes Einvernehmen. Seine Hauptquelle für &#8220;kritische Beiträge&#8221; ist das Blog &#8220;<a title="Link zur Webseite" href="http://alles-schallundrauch.blogspot.com" target="_blank">Alles Schall und Rauch</a>&#8221; des schweizer Bloggers Freeman.</p>
<p>Neulich aber kamen neue Links. Sie verwiesen auf das Lupo-Cattivo-Blog, auf eine <a title="Link zum Blogbeitrag" href="http://lupocattivoblog.wordpress.com/2010/01/25/der-schlussel-die-verborgene-weltdiktatur-des-rothschild-imperiums-1/" target="_blank">Serie über die Weltdiktatur des Rothschild-Imperiums</a> und eine <a title="Link zum Blog" href="http://lupocattivoblog.wordpress.com/2011/09/16/das-weltbild-der-meisten-menschen-manipulationen-und-falschinformationen%e2%80%a6/" target="_blank">Serie über gezielte Desinformation</a> durch die Massenmedien. Natürlich habe ich sofort an den <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/nationalsozialismus/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Nationalsozialismus">Nationalsozialismus</a> gedacht, noch bevor ich in die Texte hineingelesen habe. Nicht alle Juden, so heißt es in den Texten sinngemäß, sind böse, sondern nur die <a title="Link zu Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zionismus" target="_blank">Zionisten</a>, rund 1 % der Juden, die sich hinter einer Mauer von 99 % Ahnungsloser versteckten, die schon nicht angegriffen werden dürften wegen des <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/holocaust/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Holocaust">Holocaust</a>. Angedeutet wird auch, dass das mit dem <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/holocaust/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Holocaust">Holocaust</a> nicht so schlimm sein könne, die New York Times könnte ja schon seit 1942 darüber gelogen haben, sie sei ein führendes Instrument der Weltdiktatur der <a title="Link zur Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rothschild" target="_blank">Rothschilds</a>, oder des Komitees der 300, des Weltsozialismus, der <a title="Link zur Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bilderberg-Konferenz" target="_blank">Bilderberger</a> oder wie auch immer man sie nennen mag.</p>
<p>Viele Menschen werden nun sagen: &#8220;Warum befasst du dich überhaupt damit? Verschwörungstheoretischer Schwachsinn!&#8221; Aber genau das ist es. Mein Gesprächspartner meinte, wir dürften ja nicht über das &#8220;internationale Finanzjudentum&#8221; oder die &#8220;<a title="Link zu Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Protokolle_der_Weisen_von_Zion" target="_blank">Protokolle der Weisen von Zion</a>&#8221; debattieren, wir müssten befürchten, im Gefängnis zu landen. Deshalb sei die Schere schon im Kopf eingebaut, wir trügen den inneren Zensor mit uns herum, kritische Meinungen wollten wir gar nicht wahrnehmen. Und er fühlt sich durch die Meinung über Verschwörungstheoretiker bestätigt, wenn sich die Leute einfach von ihm abwenden. Also tue ich es nicht! Ich diskutiere und rede mit ihm, eben weil ich keine Schere im Kopf haben will, weil ich den inneren Zensor ablehne!</p>
<p>Doch wie soll ich mit dieser Meinung meines Gesprächspartners umgehen? Es hilft nicht, einfach seine Meinung zu verteufeln, es wäre &#8211; zurecht sogar &#8211; das Ende des Gesprächs. Sachliche Argumente aber lassen sich gegen eine solche Weltverschwörung nicht vorbringen, ohne dass das Gehirn einen Overload produziert. Dabei hätte ich sie, aber es wäre schon ungeheuer schwierig, sie meinem Gesprächspartner zu präsentieren.</p>
<p>Vor ein paar Wochen habe ich eine tägliche Zeitung aboniert. Erstmals in meinem Leben. Es ist die <a title="Link zur TAZ" href="http://www.taz.de" target="_blank">TAZ</a>, eine zugegeben linksgerichtete Zeitung, natürlich keine kommunistische oder sozialistische, aber ganz offen eine linksgerichtete. Würde ich versuchen, meinem Gesprächspartner Artikel und Informationen aus dieser Quelle entgegen zu halten, so würde er sagen, dass dies bereits eine vom System infiltrierte Mainstream-Meinung ist. Das heißt: Es werden bereits keine anderen als die eigenen Quellen mehr akzeptiert. Das hilft natürlich auch, keine anderen Meinungen an sich heran kommen lassen zu müssen. Und es hilft, die Welt nicht komplizierter machen zu müssen, als das Weltbild der Rechten sie braucht. Der innere Zensor, den diejenigen von uns vorgeworfen bekommen, die sich zumindest auch aus sogenannten Mainstream-Medien informieren, tragen die Rechten in Wahrheit selbst, denn sie akzeptieren nur ihre Quellen. Eine echte Gegenüberstellung findet nicht statt. Dass sie mir im Falle der sogenannten kommissarischen Reichsregierungen dennoch einigermaßen gelang, grenzt fast an ein Wunder. Ob mein Gesprächspartner sich beeindrucken lässt, wenn ich ihm sage, dass die TAZ nicht durch einen Medienkonzern, sondern von einfachen Bürgern gegründet wurde, eben mit dem Ziel, eine kritische Stimme zu sein?</p>
<p>Natürlich ist es einfach, sich die Welt in einem schwarz-weiß-Schema zu erklären, aber genau so einfach ist es, jeden, der sich von den schlagkräftigen Parolen von rechts angezogen fühlt, einfach für einen Spinner zu halten und abzuschreiben. Dann kapitulieren wir vor den Rattenfängern einer scheinbar einleuchtenden Ideologie. Und wir sollten auch nicht alle Argumente der Anderen von vorne herein ablehnen. So bin ich mir sehr sicher, dass die Bilderberg-Konferenzen mehr sind als rein private Treffen.</p>
<p>Ich habe in der TAZ zum Beispiel einen ausführlichen <a title="Link zur TAZ" href="http://www.taz.de/Staatslobbyismus/!86563/" target="_blank">Artikel über die öffentlich-privaten Partnerschaften</a> gelesen. Einen Artikel, in dem durchaus hart und engagiert sachlich die Ausbeutung öffentlichen Eigentums und der Steuergelder durch die Großindustrie angeprangert wird. Dazu muss man nicht das Haus Rothschild und das Finanzjudentum bemühen. Aber die Verflechtungen sind natürlich auch nicht so einfach zu durchschauen. Mit einem übermächtigen Geheimbund als Gegner ist das Leben nicht nur spannender, man ist auch aussichtsloser im Kampf gegen die Weltregierung, und man muss nicht tiefer in die wahren, komplizierten Zusammenhänge einsteigen. Eine Welt von 7 Milliarden Menschen wird nicht von 300 Bilderbergern regiert, und warum sollten ausgerechnet Syrien und der Iran derzeit außerhalb dieser Regierung stehen, als heldenhafte letzte Vertreter einer freien Welt? Das klingt absurd, doch mein Gesprächspartner würde sagen, dass es nur deshalb absurd klingt, weil wir uns keine sogenannten abwegigen Meinungen mehr erlauben.</p>
<p>Die Rechten sind immer Opfer, das ist eine weitere These. Beispiel Fernsehdebatte. Wenn dann mal ein Mensch mit einer anderen Meinung zugelassen werde, dann einer, der sich nicht gut ausdrücken könne, und man setze ihm eloquente Linke entgegen, die ihn in Grund und boden redeten. Dass die größten Medienkonzerne rechtsgerichtet sind, fällt offenbar überhaupt nicht ins Gewicht.</p>
<p>Für mich ist dieser halb offene <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/antisemitismus/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Antisemitismus">Antisemitismus</a> erschreckend, der sich in die Mitte der deutschen Gesellschaft gefressen hat. Intelligente, sympatische Menschen diskutieren den Begriff &#8220;<a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/antisemitismus/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Antisemitismus">Antisemitismus</a>&#8221; sprachgeschichtlich weg, weil er nicht nur die Juden betrifft. Und statt der Juden hasst man nur die Zionisten, also die mächtigen weltvergifter, die sich hinter den Ahnungslosen verstecken, aber kaum von ihnen zu trennen sind. Dies geht in intelligenten Köpfen vor. Wie mag es erst an den Stammtischen zugehen? Sie werfen uns vor, Israel nie zu kritisieren, und dabei lassen sie einen Großteil der Geschichte einfach aus. Es waren die linken Terroristen der <a title="Link zur Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rote_Armee_Fraktion" target="_blank">RAF</a>, die die Juden als Feinde begriffen haben, weil sie die Araber unterdrückten, die sozialistischen Brüder der RAF. Gleichzeitig verurteilte dieselbe Generation ihre Väter wegen der Nazigreuel. Und auch ich, der ich eine linke Zeitung lese, <a title="Link zum Blogpost" href="http://blog.jens-bertrams.de/2010/06/ein-offener-brief-an-israels-ministerprasidenten-netanjahu/" target="_blank">kann Israel scharf kritisieren</a>, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, und trotzdem bin ich vergiftet durch den inneren Zensor, habe ich eine Schere im Kopf, trage ich einen Maulkorb. Warum? Weil ich Gewaltparolen aus Prinzip ablehne? Weil meine Toleranz da endet, wo der Hass auf andere Menschen beginnt? Weil ich keine Zweifel an der nationalsozialistischen Massenvernichtung der Juden habe? Was würden die Verschwörungstheoretiker wohl sagen, wenn man ihnen die Tonaufnahme <a title="Link zur Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_Eichmann" target="_blank">Adolf Eichmann</a>s präsentiert, in der er sagt, er hätte auch 11 Millionen vernichtet, wenn er es vermocht hätte? Würden sie es als Fälschung abtun, weil es nicht in ihr Weltbild passt?</p>
<p>Nein, ich habe keinen inneren Zensor. Ich lese rechte wie linke Meinungen, und ich bilde mir meine eigene. Der innere Zensor ist dort zu finden, wo alles, was nicht ins einseitige und unkomplizierte Weltbild passt, schon von vorne herein als Lüge abgetan wird, als Mainstream, als vom Rothschild-Imperium initiiert und ausgebrütet. Das ist keine kritische Meinung mehr, das ist Völkerhass.</p>
<p>Und doch würde ich gern die Menschen überzeugen, die in ihrer Verzweiflung nach einer einfachen Erklärung suchen, denen einfach einleuchtend erscheint, was mit wenigen Worten gesagt ist. Aber wer die Welt komplizierter macht, der hat es leider viel schwerer als die Rattenfänger der Rechten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>P. S.: Im Bezug auf einige der Links in diesem Artikel bitte ich, auf mein Impressum zu achten. Ich distanziere mich ausdrücklich von volksverrhetzenden Inhalten und bin in keiner Weise für sie verantwortlich oder teile diese Ansichten.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://blog.jens-bertrams.de/2012/01/von-scheren-im-kopf-inneren-zensoren-und-verschworungstheorien/' addthis:title='Von Scheren im Kopf, inneren Zensoren und Verschwörungstheorien' ><a class="addthis_button_"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a></div>
	<p>Tags: <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/antisemitismus/" title="Antisemitismus" rel="tag">Antisemitismus</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/desinformation/" title="Desinformation" rel="tag">Desinformation</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/faschismus/" title="Faschismus" rel="tag">Faschismus</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/gesellschaft/" title="Gesellschaft" rel="tag">Gesellschaft</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/holocaust/" title="Holocaust" rel="tag">Holocaust</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/nationalismus/" title="Nationalismus" rel="tag">Nationalismus</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/nationalsozialismus/" title="Nationalsozialismus" rel="tag">Nationalsozialismus</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/presse/" title="Presse" rel="tag">Presse</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/rechtsextremismus/" title="Rechtsextremismus" rel="tag">Rechtsextremismus</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/verschworungstheorie/" title="Verschwörungstheorie" rel="tag">Verschwörungstheorie</a></p>
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		<title>Womit ich bei Suchmaschinen gefunden werde: drei wichtige Begriffe</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 05:50:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Bertrams</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn man heute im Internet wer sein will, muss man von den Suchmaschinen bei den richtigen Begriffen gefunden werden. Nicht nur bei den Hauptbegriffen, die das Blog ausmachen und zu jedem Artikel gehören, sondern auch bei Begriffen, die einfach in &#8230; <a href="http://blog.jens-bertrams.de/2012/01/womit-ich-bei-suchmaschinen-gefunden-werde-drei-wichtige-begriffe/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://blog.jens-bertrams.de/2012/01/womit-ich-bei-suchmaschinen-gefunden-werde-drei-wichtige-begriffe/' addthis:title='Womit ich bei Suchmaschinen gefunden werde: drei wichtige Begriffe' ><a class="addthis_button_"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p>Wenn man heute im <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> wer sein will, muss man von den Suchmaschinen bei den richtigen Begriffen gefunden werden. Nicht nur bei den Hauptbegriffen, die das Blog ausmachen und zu jedem Artikel gehören, sondern auch bei Begriffen, die einfach in den Artikeln auftauchen. Ich verrate jetzt mal, warum mein Blog so gut besucht ist, und für welche Begriffe es berühmt ist.</p>
<p><span id="more-1095"></span>
<p>Bei all meinen Artikeln über <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/demokratie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Demokratie">Demokratie</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/menschenrechte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Menschenrechte">Menschenrechte</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/wirtschaft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wirtschaft">Wirtschaft</a>, Religion, Europa und viele andere Themen, bleibt es natürlich nicht aus, dass mein Blog schnell zur Berühmtheit wird. Dabei verfolgt mein Erfolg eine Doppelstrategie. Zum Einen werbe ich auf Twitter mit Überschrift und Link, bei <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a> ebenfalls, und dann gibt es da noch die Suchmaschinen. Die machen bei den Besuchern meiner inzwischen 467 Artikel als Verlinker rund 60 % aus. Rund 50 Sekunden halten sich meine Besucher durchschnittlich auf meiner Seite auf, und sie schauen sich ungefähr anderthalb Artikel an, im Durchschnitt natürlich. Jetzt aber zu den Schlagworten, die meine Seite so unendlich berühmt machen. <img src='http://blog.jens-bertrams.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wichtigster Begriff ist &#8220;Jan Vering&#8221;, das ist ein <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/gospel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gospel">Gospel</a>-Sänger, den ich in meinem <a title="Link zum Blogbeitrag" href="http://blog.jens-bertrams.de/2006/11/mein-atheistisches-manifest/" target="_blank">atheistischen Manifest</a> erwähnte. Offenbar wird meine Seite von vielen Gospel-Fans frequentiert, dann aber nur kurz angeschaut, denn es geht ja bei mir außer im atheistischen Manifest nicht um Gospel-Musik, und irgendwie bezweifle ich, dass ein Gospel-Fan sich in diesem Artikel besonders wiederfinden wird. Allerdings habe ich mit Jan Vering und Anderen nach dem Manifest eine spannende Debatte geführt. Noch heute erhalte ich Antworten auf diesen Text, obwohl der Kommentarbereich meines <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/blogs/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blogs">Blogs</a> ansonsten tot ist. 2007 wusste man noch, wie man richtig kommentiert. <img src='http://blog.jens-bertrams.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die zweite Redewendung, unter der man mich findet, ist: &#8220;<a title="Link zum Blogbeitrag" href="http://blog.jens-bertrams.de/2005/08/erinnerungen-an-meine-schulzeit/" target="_blank">Erinnerungen an meine Schulzeit</a>&#8220;. Vermutlich kommen viele Menschen darauf, diese Redewendung bei Google einzugeben, weil sie freudetrunken an die schönen Dinge ihrer Kindheit erinnert werden wollen. Leider bieten meine Artikel zu diesem Thema keinen Anlass, mit dieser Freudetrunkenheit durch mein Blog zu stöbern. Da kann ich die 50 Sekunden schon verstehen, nach denen man sich gruselnd abwendet. Aber es ist natürlich nicht so, dass es nicht auch schöne Erinnerungen an die Schulzeit geben würde, so viel zur Beruhigung. Es kommt eben darauf an, über welche Themen man schreibt.</p>
<p>Und eine dritte Redewendung möchte ich noch erwähnen, mit der mein Blog ab und an gefunden wird. Es handelt sich um &#8220;<a title="Link zum Blogartikel" href="http://blog.jens-bertrams.de/2006/11/reider-und-ausmacher-das-unbekannte-handwerk/" target="_blank">Reider und Ausmacher</a>&#8220;. Ich stamme aus <a title="Link zur Internetseite" href="http://www.solingen.de" target="_blank">Solingen</a>, und in diesen inzwischen weitgehend ausgestorbenen Berufen hat meine gesamte Familie gearbeitet. Ich finde es wundervoll, dass es Menschen gibt, die nach der Bedeutung dieser Begriffe suchen. Mein eigener Bericht dazu ist recht unvollständig, und auf Wikipedia habe ich nur den &#8220;<a title="Link zur Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schalenschneider" target="_blank">Schalenschneider</a>&#8221; gefunden. In diesem Artikel wird der Reider ebenfalls nur kurz, und der Ausmacher, der letztlich die Messer oder Werkzeuge fertigstellt, überhaupt nicht erwähnt.</p>
<p>Was sagt mir nun die Tatsache, dass es gar nicht meine Hauptthemen sind, zu denen ich von Suchmaschinen abgerufen werde? Entweder habe ich meine Artikel schlecht beschriftet, oder aber, und auch das halte ich für wahrscheinlich, politische und gesellschaftliche Themen werden selten bei Suchmaschinen abgefragt. Könnte ich gut kochen, sollte ich ein Küchenblog eröffnen, sicher wären Themen der Unterhaltungsbranche hilfreich.</p>
<p>Aber ach: Ich kann nun mal nicht aus meiner Haut. So bleibt mir nur, die Dinge anzunehmen, wie sie nun einmal sind, und das Beste daraus zu machen. <img src='http://blog.jens-bertrams.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://blog.jens-bertrams.de/2012/01/womit-ich-bei-suchmaschinen-gefunden-werde-drei-wichtige-begriffe/' addthis:title='Womit ich bei Suchmaschinen gefunden werde: drei wichtige Begriffe' ><a class="addthis_button_"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a></div>
	<p>Tags: <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/gospel/" title="Gospel" rel="tag">Gospel</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/handwerk/" title="Handwerk" rel="tag">Handwerk</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/kindheit/" title="Kindheit" rel="tag">Kindheit</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/schule/" title="Schule" rel="tag">Schule</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/suchbegriffe/" title="Suchbegriffe" rel="tag">Suchbegriffe</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/suchmaschinen/" title="Suchmaschinen" rel="tag">Suchmaschinen</a></p>
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		<title>Guter Beitrag: Kleine Bilanz des #SOPA-Blackouts « … Kaffee bei mir?</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 05:59:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Bertrams</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine gute und im Gegensatz zu manchen nationalen Medien optimistische Darstellung des Protestes gegen #SOPA. Schade: Bei der Aufzählung der Protestler war ich nicht dabei. Aber wir kämpfen ja für eine Sache, und nicht für persönliche Eitelkeiten. Niemand sollte aber &#8230; <a href="http://blog.jens-bertrams.de/2012/01/guter-beitrag-kleine-bilanz-des-sopa-blackouts-kaffee-bei-mir/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://blog.jens-bertrams.de/2012/01/guter-beitrag-kleine-bilanz-des-sopa-blackouts-kaffee-bei-mir/' addthis:title='Guter Beitrag: Kleine Bilanz des #SOPA-Blackouts « … Kaffee bei mir?' ><a class="addthis_button_"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p>Eine gute und im Gegensatz zu manchen nationalen <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/medien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Medien">Medien</a> optimistische Darstellung des Protestes gegen #<a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/sopa/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with SOPA">SOPA</a>. Schade: Bei der Aufzählung der Protestler war ich nicht dabei. Aber wir kämpfen ja für eine Sache, und nicht für persönliche Eitelkeiten. <img src='http://blog.jens-bertrams.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Niemand sollte aber glauben, dass das Thema damit vom Tisch ist. Vermutlich werden weitere koordinierte und kreative Protestaktionen notwendig. Ebenfalls besonders wichtig finde ich, dass es solche Bestrebungen auch in Europa gibt.</p>
<p>Hier der Link:
<p><a href="http://opalkatze.wordpress.com/2012/01/18/kleine-bilanz-des-sopa-blackouts/" class="broken_link">Kleine Bilanz des #SOPA-Blackouts « … Kaffee bei mir?</a>.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://blog.jens-bertrams.de/2012/01/guter-beitrag-kleine-bilanz-des-sopa-blackouts-kaffee-bei-mir/' addthis:title='Guter Beitrag: Kleine Bilanz des #SOPA-Blackouts « … Kaffee bei mir?' ><a class="addthis_button_"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a></div>
	<p>Tags: <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/demokratie/" title="Demokratie" rel="tag">Demokratie</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/meinungsfreiheit/" title="Meinungsfreiheit" rel="tag">Meinungsfreiheit</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/sopa/" title="SOPA" rel="tag">SOPA</a></p>
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		<title>2012 &#8211; Das Jahr der Freidenker</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 16:14:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Bertrams</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dieses Jahr soll das große Jahr der weltweiten Protestbewegung sein, &#8220;echte Demokratie Jetzt&#8221; und &#8220;occupy&#8221; sollen, inzwischen zu Schlagworten aufgestiegen, auch in Deutschland Fuß fassen. Auch und gerade, wenn die derzeitigen Teilnehmerzahlen sinken, sagen ihre Aktivisten. Auf Twitter habe ich &#8230; <a href="http://blog.jens-bertrams.de/2012/01/2012-das-jahr-der-freidenker/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://blog.jens-bertrams.de/2012/01/2012-das-jahr-der-freidenker/' addthis:title='2012 &#8211; Das Jahr der Freidenker' ><a class="addthis_button_"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p>Dieses Jahr soll das große Jahr der weltweiten Protestbewegung sein, &#8220;echte <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/demokratie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Demokratie">Demokratie</a> Jetzt&#8221; und &#8220;<a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/occupy/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Occupy">occupy</a>&#8221; sollen, inzwischen zu Schlagworten aufgestiegen, auch in Deutschland Fuß fassen. Auch und gerade, wenn die derzeitigen Teilnehmerzahlen sinken, sagen ihre Aktivisten.</p>
<p><span id="more-1089"></span>
<p>Auf Twitter habe ich mich mit der Stimme des deutschen Attac-Netzwerkes angelegt, einer der Organisationen, die die <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/occupy-bewegung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Occupy-Bewegung">Occupy-Bewegung</a> in Deutschland unterstützen und koordinieren. Vehement wehrte man sich dort gegen einen zugegeben sehr kritischen und Schnoddrigen <a title="Link zur TAZ" href="http://www.taz.de/!85533/" target="_blank">Kommentar in der TAZ</a>, in dem der für den 15. Januar ausgerufene weltweite Protesttag als rein deutsche Angelegenheit demaskiert wurde. Doch auf das Prädikat &#8220;internationaler Protesttag&#8221; seien sogar die <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/medien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Medien">Medien</a> herein gefallen, schrieb die TAZ, und es fiel der Begriff &#8220;Schwarmdummheit&#8221;. Ich selbst habe den <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/kommentar/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kommentar">Kommentar</a> als das gesehen, was er war: Ein durch die Meinungsfreiheit gedeckter Zwischenruf eines Einzelnen. Die Meinung des Kommentators spiegelt nicht notwendigerweise die Meinung des veröffentlichenden Blattes wieder. Von der &#8220;Axt an der Wurzel der Bewegung&#8221; wetterten hingegen die Attac-Koordinatoren und präsentierten sich leider weder gelassen, noch professionell. Zumal man den Fakten des Kommentars nicht einmal widersprach, ja kaum widersprechen konnte. Dieser Protesttag ist und bleibt keine große internationale Demonstration als Startschuss für eine neue weltweite Campagne, sondern eine hauptsächlich deutsche Aktion, um über den Winter zu kommen. Das ist legitim, aber man sollte dann auch die Wahrheit sagen. Schon in <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/spanien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Spanien">Spanien</a>, im Mai 2011, wo alles begann, habe ich festgestellt, dass sich die Demonstranten durch Twitter und <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a> gern etwas größer machten, als sie damals tatsächlich waren. Auch das ist verständlich, wenn man weiß, dass die großen Medien überall auf der Welt die Proteste verschwiegen haben. Doch von einer großen Revolution, die die Regierung und das Königshaus binnen weniger Tage hinweg fegen würde, war entgegen der Schlagworte nichts zu sehen und zu hören. Diese <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/kritik/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kritik">Kritik</a> müssen die Okkupanten aushalten können, ohne gleich die Axt an der Wurzel der Bewegung zu bemühen.</p>
<p>Doch von Gelassenheit war bei der Attac-Stimme nichts zu spüren. Ich bedauerte den Streit zwischen Bewegung und TAZ, wo man doch viel besser an einem Strang ziehen könnte. Daraufhin wurde mir vorgeworfen, ich säße nur auf meinem eigenen Sofa und lasse andere für meine Rechte kämpfen. Die Kritikfähigkeit ist auf den Nullpunkt gesunken. Vielleicht deshalb, weil viel weniger Menschen am Sonntag zu den Protestkundgebungen erschienen, als die Organisatoren erwartet und erhofft hatten? Waren es im Oktober rund 50.000 in Deutschland, so kann man von Glück sagen, wenn am 15. Januar noch 10.000 Menschen tatsächlich auf die Straße gingen. Wie schlimm das ist, wird die Zukunft zeigen, denn möglicherweise bildet die Aktivität während der Demonstrationen selbst keinen Adäquaten Gradmesser für die Schlagkraft der bewegung mehr, die sich in vielen interessanten Basisgruppen organisiert. Vielleicht aber läuft sich der von den Medien inzwischen vorübergehend dankbar aufgegriffene Hype um &#8220;<a title="Link zur Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Occupy_Germany" target="_blank">Occupy</a>&#8221; auch bald wieder tot, und vielleicht ist das so gewollt.</p>
<p>&#8220;Wir brauchen Occupy-Plus&#8221;, sagte ein Teilnehmer der Aktionen am vergangenen Sonntag, und ein anderer trotzig: &#8220;2012 wird das Jahr der Freidenker&#8221;. Das ist eine gute Nachricht, wenn sie denn zur Wahrheit wird. Denn was bislang die Menschen an der neuen Bewegung faszinierte und anzog, diese herrliche Unbestimmtheit und Beliebigkeit in den Zielen, das könnte nun bald zum Verlust eines Wiedererkennungswertes und Profils führen, den eine politische Bewegung braucht. Meiner Ansicht nach wäre es schon ein großer Fortschritt, wenn die Idee dieser Bewegung das Jahr überleben würde. Wenn es gelingt, eine feste, vielleicht auch relativ kleine Gruppe zusammen zu halten, die in der Lage ist, durch basisdemokratische Arbeit Konzepte für die Zukunft zu entwickeln, dann muss es ja nicht unbedingt die Weltrevolution sein, die hier und heute ausbrechen muss.</p>
<p>Das Beste an &#8220;<a title="Link zur Webseite" href="http://www.echte-demokratie-jetzt.de" target="_blank">Echte Demokratie Jetzt</a>&#8221; und &#8220;Occupy&#8221; sei die neue Form der Kommunikation, des gegenseitigen Umgangs, sagte mir einer ihrer im <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> profiliertesten Akteure vor einigen Wochen. Das hat mich überzeugt und begeistert. Er sprach davon, die Konfrontationsmechanismen bei politischen Auseinandersetzungen zu überwinden und zu einer sachlichen Analyse zu kommen, zu einem stärkeren Miteinander statt eines Gegeneinanders. Das ist sogar noch wichtiger, als ein Programm auszuarbeiten. Allein wegen dieser Ideen, die teilweise auch schon konsequent umgesetzt werden, sollte die Bewegung überleben. Sie ist ja nicht die erste, die nach euphorischem Beginn einen rapiden Schwund zu verzeichnen hat. Im März 2011 gingen allein in meiner Heimatstadt Marburg rund 1000 Menschen gegen Atomkraft auf die Straße, das war wenige Wochen nach der Katastrophe in Fukushima. Am 11. Juli, 4 Monate nach der Atomkatastrophe, waren es noch ganze 6 Menschen. Christian Wulff hat sowohl die Occupy-Bewegung als auch die sogenannte zwickauer Terrorzelle aus dem öffentlichen Gedächtnis vertrieben.</p>
<p>Ob 2012 das Jahr der Freidenker wird, weiß ich nicht, aber ich wage es zu bezweifeln. Natürlich wird dieses Jahr der Freidenker kommen, aber dass es bereits 2012 so weit ist, glaube ich nicht. 2011 war ein Anfang. Ein Anfang, der ein zartes Pflänzchen hervor gebracht hat. Ein Pflänzchen, das mit alten und überkommenen politischen Mechanismen und Zielen brechen will. Nach der Euphorie der ersten Stunde stellen nun alle fest, dass eben das nicht so einfach ist und Zeit braucht. Nicht nur die, die die Proteste organisieren und Koordinieren, müssen sich umgewöhnen, sondern auch die Menschen, die sich dem Protest anschließen und in ihm ein hoffnungsvolles Zeichen für eine bessere Zukunft sehen sollen. Man wird konkrete Forderungen brauchen, denen sich so viele Menschen anschließen, dass die Regierenden und die Macht habenden sie nicht ignorieren können. Das kann man mit revolutionärem Eifer versuchen, doch nachher muss man oft feststellen, dass die politischen Sachzwänge und Verlockungen für die neue Führung gleich geblieben sind. Was hingegen meiner Ansicht nach mehr Erfolg verspricht, aber wesentlich länger braucht, ist eine politisch-soziale Evolution, eine Entwicklung, ein neues Verständnis von Politik, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/wirtschaft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wirtschaft">Wirtschaft</a>, Macht und gesellschaftlichen Zusammenhängen und Umgangsformen. Wenn dies das Ziel der neuen Bewegungen ist, die sich in der Ablehnung des Ausverkaufs des Gemeineigentums an eine Bande raffgieriger Finanzspekulanten zusammengefunden haben, dann muss man weder heute, noch morgen Wunder erwarten. Dann kann man sich über den aktuellen Protest hinaus die Zeit nehmen, langsame, aber unumkehrbare und von der kurzfristigen Aufmerksamkeit der Medien unabhängige Veränderungen einzuleiten. Nachhaltige Veränderungen, um ein weiteres Modewort zu gebrauchen. Der Umgang mit Kritik und differierenden Meinungen ist da sicher ein guter Anfang.</p>
<p>&#8220;Banken in die Schranken&#8221;! und &#8220;echte Demokratie jetzt!&#8221;, denn &#8220;Wir sind die 99 %!&#8221;</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://blog.jens-bertrams.de/2012/01/2012-das-jahr-der-freidenker/' addthis:title='2012 &#8211; Das Jahr der Freidenker' ><a class="addthis_button_"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a></div>
	<p>Tags: <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/demokratie/" title="Demokratie" rel="tag">Demokratie</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/finanzkrise/" title="Finanzkrise" rel="tag">Finanzkrise</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/kritik/" title="Kritik" rel="tag">Kritik</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/menschenrechte/" title="Menschenrechte" rel="tag">Menschenrechte</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/occupy/" title="Occupy" rel="tag">Occupy</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/wirtschaft/" title="Wirtschaft" rel="tag">Wirtschaft</a></p>
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		<title>Mein Wa(h)renhaus beteiligt sich am SOPA-Blackout</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 07:47:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Bertrams</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Liebe Leserinnen und Leser dieses Blogs, es tut mir sehr leid, aber am 18. und vielleicht auch am 23. Januar 2012 ist diese Seite nicht erreichbar. Mit dieser Aktion protestiere ich gemeinsam mit vielen vielen anderen Internetseiten und großen Firmen &#8230; <a href="http://blog.jens-bertrams.de/2012/01/mein-wahrenhaus-beteiligt-sich-am-sopa-blackout/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://blog.jens-bertrams.de/2012/01/mein-wahrenhaus-beteiligt-sich-am-sopa-blackout/' addthis:title='Mein Wa(h)renhaus beteiligt sich am SOPA-Blackout' ><a class="addthis_button_"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p>Liebe Leserinnen und Leser dieses Blogs,</p>
<p>es tut mir sehr leid, aber am 18. und vielleicht auch am 23. Januar 2012 ist diese Seite nicht erreichbar. Mit dieser Aktion protestiere ich gemeinsam mit vielen vielen anderen Internetseiten und großen Firmen wie <a title="Link zu Google" href="http://www.google.de" target="_blank">Google</a>, <a title="Link zu Facebook" href="http://www.facebook.com" target="_blank">Facebook</a> und <a title="Link zu Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org" target="_blank">Wikipedia</a> gegen den <a title="Link zu Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stop_Online_Piracy_Act" target="_blank">Stop Online Piracy Act</a>, der derzeit im US-Kongress behandelt wird. Mit diesem neuen Gesetz wird es den US-Behörden auf Bitte der Musik- und Filmindustrie ermöglicht, jede Webseite auf der Welt wegen möglicher Links zu Seiten mit möglicherweise urheberrechtlich geschütztem Inhalt einfach abzuschalten. Damit kann die US-Filmindustrie ohne deutsches Gericht, ohne deutsche Mitarbeit entscheiden, ob Ihre oder meine Internetseite einfach vom Netz genommen wird. Die gesamte Infrastruktur des Internets läuft über die <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/usa/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with USA">USA</a>. Das wäre das Ende des Internets wie wir es kennen. Ich habe über 1600 Links auf meiner Seite. Es ist mir absolut unmöglich, jeden Tag zu prüfen, ob sich auf einer dieser 1600 Webseiten etwas verändert hat und möglicherweise dort ein Link zu einem Youtube-Film existiert, der urheberrechtlich geschützt sein könnte. Ich bin kein Rechtsanwalt.</p>
<p>Außerdem sehe ich die Gefahr, dass der nächste Schritt ein Gesetz ist, das Webseiten abschalten lässt, die den Sicherheits- oder internationalen Interessen der USA zuwider handeln könnten. Es wäre der Tod der Meinungsfreiheit nicht nur im <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a>.</p>
<p>Es ist nicht viel, was wir, die einfachen Bürgerinnen und Bürger, Nutzerinnen und Nutzer dagegen tun können. Wir können nur protestieren, indem wir zeigen, wie ein Internet aussehen würde, das keine vielfältigen Meinungen mehr enthält, indem wir einfach unsere Seiten abschalten, und sei es nur für 12 Stunden. Dieser <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/protest/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Protest">Protest</a> hat allerdings nur Sinn, wenn <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/google/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Google">Google</a> und <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a> ihn ebenfalls durchführen. Das ist jetzt, da ich diesen Beitrag schreibe, noch nicht bekannt. Nur wenn Google und die anderen <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/suchmaschinen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Suchmaschinen">Suchmaschinen</a> ihre Dienste vorübergehend deaktivieren, und wenn die größten sozialen Netzwerke ebenfalls nicht zur Verfügung stehen, könnte den meisten Internetnutzern aufgehen, was passieren könnte, wenn dieses Gesetz tatsächlich zur Anwendung kommt.</p>
<p>Seit Jahren versuchen die Regierungen der NATO-Staaten und anderer sogenannter Demokratien, einst als Hort der Menschenrechte und des politischen wie gesellschaftlichen Fortschritts gefeiert, die Rechte ihrer Bürger immer mehr einzuschränken. Es ist immer weniger verwunderlich, dass Menschen, die man häufig Verschwörungstheoretiker nennt, den Terrorismus für einen getürkten Vorwand zur Einschränkung der bürgerlichen <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/freiheitsrechte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freiheitsrechte">Freiheitsrechte</a> halten. So weit möchte ich nicht gehen, aber ich betrachte die Tendenz, kritische Meinungen zu unterdrücken, mit Sorge, Scham und Wut.</p>
<p>Ich möchte Sie alle herzlich bitten, sich für die <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/freiheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freiheit">Freiheit</a> des Internets einzusetzen, in jeder Form, die Ihnen möglich ist. Wir, die unabhängigen Laienjournalisten, die wenn möglich auch kritische Berichterstattung durchführen, zählen auf Ihre Hilfe.</p>
<p>Vielen Dank</p>
<p>Ihr</p>
<p>Jens Bertrams</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://blog.jens-bertrams.de/2012/01/mein-wahrenhaus-beteiligt-sich-am-sopa-blackout/' addthis:title='Mein Wa(h)renhaus beteiligt sich am SOPA-Blackout' ><a class="addthis_button_"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a></div>
	<p>Tags: <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/demokratie/" title="Demokratie" rel="tag">Demokratie</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/freiheitsrechte/" title="Freiheitsrechte" rel="tag">Freiheitsrechte</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/meinungsfreiheit/" title="Meinungsfreiheit" rel="tag">Meinungsfreiheit</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/menschenrechte/" title="Menschenrechte" rel="tag">Menschenrechte</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/protest/" title="Protest" rel="tag">Protest</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/sopa/" title="SOPA" rel="tag">SOPA</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/urheberrecht/" title="Urheberrecht" rel="tag">Urheberrecht</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/usa/" title="USA" rel="tag">USA</a></p>
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		<title>Mein Fluch, mein Segen &#8211; Über den Umgang mit der Informationsflut</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 17:59:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Bertrams</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe gestern eine gute Freundin besucht und 4 Gläser eines leicht alkoholischen Getränks zu mir genommen. Was hat das in diesem Blog zu suchen, mögen Sie fragen? Nun: Wir sprachen über unseren Umgang mit Informationen, über ihre Glaubwürdigkeit, über &#8230; <a href="http://blog.jens-bertrams.de/2012/01/mein-fluch-mein-segen-uber-den-umgang-mit-der-informationsflut/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://blog.jens-bertrams.de/2012/01/mein-fluch-mein-segen-uber-den-umgang-mit-der-informationsflut/' addthis:title='Mein Fluch, mein Segen &#8211; Über den Umgang mit der Informationsflut' ><a class="addthis_button_"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p>Ich habe gestern eine gute Freundin besucht und 4 Gläser eines leicht alkoholischen Getränks zu mir genommen. Was hat das in diesem Blog zu suchen, mögen Sie fragen? Nun: Wir sprachen über unseren Umgang mit Informationen, über ihre Glaubwürdigkeit, über Desillusionierung und über den Segen des Internets. Und das hat viel mit diesem Blog zu tun, oder?</p>
<p><span id="more-1081"></span>
<p>Morgen ist der 15. Januar. Der Tag, den die <a title="Link zur Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Occupy_Wall_Street" target="_blank">Occupy-Bewegung</a> in aller Welt zu einem Protesttag ausgerufen hat. Wie viele werden wohl in Deutschland kommen? Ich nicht, ich habe keine Assistenz, die ich nötig hätte, außerdem muss ich zwei Sendungen betreuen. Viele andere Menschen werden es schon deshalb nicht zu den Protesten schaffen, weil sie kaum etwas mitbekommen haben davon. Die großen Medien nämlich schweigen dazu, die Okkupanten sind aus dem öffentlichen Fokus weitgehend, wenn auch noch nicht vollständig verschwunden&#8230;</p>
<p>RatingAgenturen nehmen Einfluss auf die Wahlen in Frankreich, indem sie das Land herabstufen. Ihr Handeln wird damit offensichtlich, sie beeinflussen die Wähler zugunsten einer Aktionärsfreundlichen Politik. Solche Beispiele kann man überall finden, man kann sich darüber aufregen, aber kann man etwas ändern? Wohl kaum&#8230;</p>
<p>Ohnmacht gegenüber bestehenden Verhältnissen, wenn man sie denn endlich im Ansatz begriffen hat, und Hoffnungslosigkeit und daraus resultierende Gleichgültigkeit gegenüber möglichen neuen Bewegungen mit neuen Lösungsansätzen, das ist der Cocktail, aus dem die Apathie der meisten Menschen unserer Zeit zusammengesetzt ist. Und natürlich die informationelle Reizüberflutung, die überall kritisiert wird, die man aber ohne drastische Maßnahmen nur selbst eindämmen kann, durch einen knallharten Filter, der zur Scheuklappe wird, wenn man nicht aufpasst. Katastrophenmeldungen, vor allem über die Finanz-, Wirtschafts- und Eurokrise flimmern im Minutentakt über die Bildschirme, bevölkern hordenweise die Titelblätter unserer Zeitungen und werden tausend mal als Kurznachrichten retweetet oder als Statusmeldung gepostet. Dass gleichzeitig die Unternehmen Milliardengewinne einfahren, dass die Auftragsbücher voll sind, geht fast unter oder wird als ein Wunder verkauft. Überall auf der Welt gibt es Krieg und Terror, Hass, Gewalt und Tod. Alles bekannte Tatsachen, die ich hier auch schon so oft herunterbete, dass sie selbst den geneigten Leserinnen und Lesern zum Halse heraushängen werden. All diese sogenannten Informationen prasseln auf uns ein, lähmen uns, und lassen uns mit dem Gefühl tiefen Unverständnisses zurück, obwohl wir gleichzeitig glauben, nicht ohne sie leben zu können&#8230;</p>
<p>Zurück zu mir und meiner Freundin: Wir haben das hohe Lied des Internets und der Informationsgesellschaft gesungen. In unserer Jugend gab es nur die Stern-Zeit-Blindenzeitschrift als einzige Informationsquelle aktueller und politischer Art, und natürlich das Radio. Aktuelle Bücher wurden wenn überhaupt nur mit großer Verspätung in Punktschrift gedruckt, und für wirklich politisch und sozial interessierte Jugendliche blinde Menschen gab es nicht viele Auswege. Und jetzt? Wir können uns Dinge erfüllen, die wir uns früher nicht einmal zu wünschen trauten: Tageszeitungen lesen und abonieren, vertiefende Informationen und Analysen verfolgen, selbst aktiv werden, Barrieren und Mauern einreißen und die Informationskluft überwinden. Alles und noch mehr wollte ich im Internet lesen, als es einmal da war, ich habe die von mir vorher so schmerzlich vermissten Informationen aufgesogen wie ein Schwamm. Wenn ich heute höre, dass die öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland teile ihrer Informationen <a title="Link zur Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Depublizieren" target="_blank">depublizieren</a> müssen, um geldgierigen Privatkonzernen sogenannte Chancengleichheit auf dem Informationssektor zu verschaffen, die ja doch nur an ihren menschenverachtenden Kuppel- und Castingshows interessiert sind, dann tut mir das perrsönlich weh. Wieder wird mir ein Teil der für mich so wichtigen Informationen weg genommen, ein Teil meiner <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/freiheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freiheit">Freiheit</a> wird beschnitten.</p>
<p>Der Filter kommt mit der Zeit. Man muss lernen, jeder auf seine Weise, mit der informationellen Reizüberflutung umzugehen. Viele der Themen, für die ich mich interessiere, wie der Zustand der <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/demokratie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Demokratie">Demokratie</a>, soziale und politische Bewegungen, hat meine Freundin als aufstrebende Unternehmerin komplett ausgeblendet. Mir hingegen fällt das Ausblenden noch schwer: Da lese ich einen <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/beitrag/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Beitrag">Beitrag</a> über einen Scientology-Aussteiger, schon bin ich wieder in dem Thema drin, das ich vor 13 Jahren nahezu vollständig verlassen habe, mit dem ich mich damals anderthalb Jahre intensiv beschäftigte. Da läuft mir der Begriff &#8220;SOPA&#8221; über den Weg, und während meine Freundin sicher keine Lust hätte, sich mit US-Gesetzesvorhaben zu befassen, lese und lese ich über diesen &#8220;<a title="Link zur Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stop_Online_Piracy_Act" target="_blank">Stop Online Piracy Act</a>&#8220;, der das Internet auf einfache Weise zensieren soll, um Urheberrechtsinteressen weltweit durchzusetzen, offiziell zumindest, aber auch um herrschaftskonforme Medien zu schaffen, kritische Stimmen in ihre Schranken zu weisen und die Organisation der Unzufriedenen wirksam zu verhindern.</p>
<p>Es gibt Menschen, die können daran vorbei gehen, und es gibt Menschen, die können nicht daran vorbei gehen, doch sie können nichts tun gegen das, was sie lesen. Sie können leise und lächelnd geduldet dagegen anschreiben, sonst aber auch nichts. Und die Menschen, die mehr tun als das, die sich nicht lähmen lassen, sind die nicht auch fanatisch? Brauchen die nicht ihre extrem linke, ebenfalls politisch diktatorische Ideologie, um nicht an der Realität zu verzweifeln?</p>
<p>Ein Problem ist, dass man für Aufbereitung und Bewertung der Informationen, die man bekommt, heute mehr als je zuvor selbst verantwortlich ist. Früher sah sich der sogenannte Qualitätsjournalismus bildender Prägung in der Rolle des Aufbereiters und teilweise auch des Welterklärers. Kaum musste er in Hörfunk und Fernsehen die private Konkurrenz fürchten, und die privatrechtlich organisierten Zeitungen versuchten noch, sich durch tiefgehende Berichterstattung wohltuend vom Fernsehen mit dem Hauptmedium Bild abzusetzen. Heute ist der Bildungsauftrag der öffentlich-rechtlichen nahezu abgeschafft, und jeder kann Informationen verbreiten. Welch eine Vielfalt, welch ein Segen. Doch der mündige Bürger, von dem so oft die Rede ist, muss erst lernen, die Interessen der verschiedenen Informationsvermittler zu durchschauen. Es dauert lange bis er begreift: die meisten wollen einfach nur verdienen. Sie vertreten die Interessen großer Konzerne und der mit ihr verbandelten Politik. Wer sagt was warum? Das ist eine Frage, die sich heute jeder selbst stellen muss, bei jeder Nachricht, die man erhält. Das kostet kraft, ermüdet. Es ist der Preis der informationellen Selbstbestimmung, der freien Zugänglichkeit von Informationen am Meinungsmarkt. Es ist etwas, was wir schnell lernen sollten, denn dann kann die Informationsvielfalt wieder ein Segen sein. Wir müssen sie beherrschen, und das ist ein kulturgeschichtlicher Prozess, der zwar längst begonnen hat, aber bestimmt noch einige Jahre oder Jahrzehnte andauern wird.</p>
<p>Ein Mitglied der Piratenfraktion im berliner Abgeordnetenhaus, Christopher Lauer, hat dem Parlament in einer unerhört <a title="Link zum Artikel" href="http://www.christopherlauer.de/2012/01/12/meine-heutige-rede-zur-regierungserklaerung-von-klaus-wowereit/" target="_blank">prägnanten und kurzen Rede</a> ins Stammbuch geschrieben, was es ist: Eine Abnickmaschine für die von Senat und Lobbyisten verfassten Gesetze. Natürlich hat er das ausführlicher und eloquenter formuliert. Es ist für mich ein erster Schritt. Die Internetgeneration teilt den herrschenden mit, dass sie die Arbeitsweise ihrer Herrschaft durchschaut hat. Ein für sich genommen kleines Ereignis, aber es beweist mir, dass es sich immer lohnt, Hoffnung zu haben. Fluch oder Segen? Auch bei der Informationsflut kommt es vor allem darauf an, was wir daraus machen.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://blog.jens-bertrams.de/2012/01/mein-fluch-mein-segen-uber-den-umgang-mit-der-informationsflut/' addthis:title='Mein Fluch, mein Segen &#8211; Über den Umgang mit der Informationsflut' ><a class="addthis_button_"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a></div>
	<p>Tags: <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/demokratie/" title="Demokratie" rel="tag">Demokratie</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/depublizierren/" title="Depublizierren" rel="tag">Depublizierren</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/informationsgesellschaft/" title="Informationsgesellschaft" rel="tag">Informationsgesellschaft</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/reizuberflutung/" title="Reizüberflutung" rel="tag">Reizüberflutung</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/zeitgeschehen/" title="Zeitgeschehen" rel="tag">Zeitgeschehen</a></p>
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		<title>Rückkehr aus dem Urlaub</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 08:30:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Bertrams</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wünsche]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Leserinnen und Leser dieses Blogs. Ab dem 8. Januar werde ich wieder regelmäßiger Texte auf dieser Seite veröffentlichen, mein dreiwöchiger Urlaub ist beendet. Ich wünsche Ihnen allen, dass Sie die Feiertage gut überstanden haben mögen, und dass sie fröhlich &#8230; <a href="http://blog.jens-bertrams.de/2012/01/ruckkehr-aus-dem-urlaub/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://blog.jens-bertrams.de/2012/01/ruckkehr-aus-dem-urlaub/' addthis:title='Rückkehr aus dem Urlaub' ><a class="addthis_button_"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p>Liebe Leserinnen und Leser dieses <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/blogs/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blogs">Blogs</a>. Ab dem 8. Januar werde ich wieder regelmäßiger Texte auf dieser Seite veröffentlichen, mein dreiwöchiger <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/urlaub/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Urlaub">Urlaub</a> ist beendet. Ich <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/wunsche/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wünsche">wünsche</a> Ihnen allen, dass Sie die <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/feiertage/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Feiertage">Feiertage</a> gut überstanden haben mögen, und dass sie fröhlich und guter Dinge ins neue Kalenderjahr gehen. Bleiben Sie dabei auch diesem Blog treu, wenn Sie wollen, kommentieren Sie meine Beiträge, Spenden Sie über den Pay-Pal-Button, falls Ihnen diese Seite gefällt, und treten Sie über das Kontaktformular mit mir in Verbindung, wenn Sie das möchten. Ich freue mich über Beteiligung und Rückmeldungen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Alles Gute für 2012 wünscht Ihnen</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jens Bertrams</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://blog.jens-bertrams.de/2012/01/ruckkehr-aus-dem-urlaub/' addthis:title='Rückkehr aus dem Urlaub' ><a class="addthis_button_"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a></div>
	<p>Tags: <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/feiertage/" title="Feiertage" rel="tag">Feiertage</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/jahreswechsel/" title="Jahreswechsel" rel="tag">Jahreswechsel</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/urlaub/" title="Urlaub" rel="tag">Urlaub</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/wunsche/" title="Wünsche" rel="tag">Wünsche</a></p>
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		<title>Spenden Sie Anerkennung &#8211; Warum ich einen PayPal-Button habe</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 08:36:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Bertrams</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Computer und Internet]]></category>
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		<description><![CDATA[Viele Blogs haben inzwischen einen Spenden-Button auf ihrer Seite. Vielleicht ist es euch, liebe Leserinnen und Leser, aufgefallen, dass auch mein Wa(h)renhaus jetzt einen solchen Pay-Pal-Spendenbutton besitzt. Und weil wir ja alle jetzt die Adventszeit genießen, will ich euch auch &#8230; <a href="http://blog.jens-bertrams.de/2011/12/spenden-sie-anerkennung-warum-ich-einen-paypal-button-habe/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://blog.jens-bertrams.de/2011/12/spenden-sie-anerkennung-warum-ich-einen-paypal-button-habe/' addthis:title='Spenden Sie Anerkennung &#8211; Warum ich einen PayPal-Button habe' ><a class="addthis_button_"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p>Viele <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/blogs/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blogs">Blogs</a> haben inzwischen einen Spenden-Button auf ihrer Seite. Vielleicht ist es euch, liebe Leserinnen und Leser, aufgefallen, dass auch mein Wa(h)renhaus jetzt einen solchen Pay-Pal-Spendenbutton besitzt. Und weil wir ja alle jetzt die Adventszeit genießen, will ich euch auch erzählen, warum das so ist. Gebt also fein acht! <img src='http://blog.jens-bertrams.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><span id="more-1033"></span>
<p>Wenn man ein Blog mit fast 450 Artikeln betreibt, das man auch gern vernetzen möchte, dann kostet das Zeit. Außerordentlich viel Zeit natürlich, man kann Tage und Nächte schlaflos vor seinem Rechner sitzen, die Augen mit Streichhölzern offen halten und so weiter. Und wenn einem schon sonst keiner Geld gibt, dann sollen wenigstens die Leser was dafür abdrücken. &#8211; Nee, halt, das war irgendwie falsch. Der Anfang war misslungen, noch mal:</p>
<p>Es gibt sooo viele Leute, die Geld kriegen für ein paar bunte Bildchen, 3 hingeworfene Sätze, ein Video und eine sich drehende DNS-Graphik, da werdet ihr Geizknochen wohl mal für mich im Advent einen Euro übrig haben? &#8211; - Auch das war es irgendwie nicht. Noch mal:</p>
<p>Ich bin arm und blind, und trotzdem&#8230;</p>
<p>Wie schwer ist es doch, zu erklären, warum man einen Spenden-Button auf die Seite setzt? Dabei ist es in Wahrheit doch ganz einfach:</p>
<p>Ich glaube, dass meine 450 Beiträge in diesem Blog mich Arbeit und Aufwand gekostet haben, den ich wirklich gern betrieben habe. Darum sollen meine Leserinnen und Leser die Möglichkeit, aber natürlich nur die Möglichkeit haben, mir eine nach ihrer Meinung angemessene Gegenleistung zukommen zu lassen. Andere, die den Wert ihrer Arbeit auch schätzen, machen das mit Flattr, ich mache es mit einem PayPal-Button.</p>
<p>Dahinter steht der Gedanke, dass auch Arbeit, die außerhalb eines regulären Arbeitsverhältnisses verrichtet wird, Arbeit ist. Aber sie ist sozusagen auf dem ganz freien Markt verrichtet worden, die Kunden bestimmen den Preis, je nachdem, wie zufrieden sie sind. Und es geht ja für mich nicht darum, meinen vollständigen Lebensunterhalt damit zu verdienen, obwohl das natürlich beweisen würde, dass ich in den Augen derer, die dieses Blog lesen, gut schreibe. Spenden sind für mich zum Einen eine Motivation, das Blog weiter zu betreiben, zum Anderen einfach eine Gegenleistung für die Texte, die ich mir ausdachte und schrieb, für die Recherche, die ich dafür betrieb, vielleicht auch eine Hilfe für die notwendigen Auslagen an Software, Serverplatz und anderen Kleinigkeiten.</p>
<p>Nicht, dass ihr mich da missversteht. Ich bitte nicht etwa um Spenden, ich gebe nur die Möglichkeit, meine Arbeit zu honorieren, und ihr könnt das in dem Maße tun, wie sie euch etwas gebracht hat.</p>
<p>Deshalb gibt es diesen PayPal-Button auf meiner Seite, falls sich irgendwer von euch mal darüber gewundert haben sollte. Ich selbst freue mich immer wieder, wenn Leute, die z. B. eine kostenlose Software anbieten, einen Spenden-Button auf ihrer Seite haben. Im Rahmen meiner Möglichkeiten mache ich davon gebrauch, weil ich das neben einem Dank für eine gute Möglichkeit halte, die Arbeit dieser Leute zu honorieren. Schön finde ich daran, dass es freiwillig ist, dass es nicht die Voraussetzung dafür ist, etwas zu bekommen. Und so möchte ich es auch halten.</p>
<p>Schönen Advent an Alle</p>
<p>Jens Bertrams</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://blog.jens-bertrams.de/2011/12/spenden-sie-anerkennung-warum-ich-einen-paypal-button-habe/' addthis:title='Spenden Sie Anerkennung &#8211; Warum ich einen PayPal-Button habe' ><a class="addthis_button_"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a></div>Keine tags in diesem Beitrag.]]></content:encoded>
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		<title>Freiheit gegen Repression &#8211; nur Spontane Worte zur Polizeigewalt in Berlin</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Oct 2011 21:16:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Bertrams</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer und Internet]]></category>
		<category><![CDATA[erlebte Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
		<category><![CDATA[Occupy-Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Polizeigewalt]]></category>

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		<description><![CDATA[Während ich dies schreibe, wird in Berlin der Protest der &#8220;occupy Berlin&#8221;-Bewegung vor dem Reichstag gewaltsam beendet. Vor dem Symbol der Volksherrschaft, dem Parlament, wird die Souveränität des Volkes offensichtlich und ohne Hemmungen mit Füßen getreten. Ein trauriger Tag für &#8230; <a href="http://blog.jens-bertrams.de/2011/10/freiheit-gegen-repression-nur-spontane-worte-zur-polizeigewalt-in-berlin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://blog.jens-bertrams.de/2011/10/freiheit-gegen-repression-nur-spontane-worte-zur-polizeigewalt-in-berlin/' addthis:title='Freiheit gegen Repression &#8211; nur Spontane Worte zur Polizeigewalt in Berlin' ><a class="addthis_button_"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p>Während ich dies schreibe, wird in <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/berlin/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Berlin">Berlin</a> der <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/protest/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Protest">Protest</a> der &#8220;<a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/occupy/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Occupy">occupy</a> Berlin&#8221;-Bewegung vor dem Reichstag gewaltsam beendet. Vor dem Symbol der Volksherrschaft, dem Parlament, wird die Souveränität des Volkes offensichtlich und ohne Hemmungen mit Füßen getreten. Ein trauriger Tag für Deutschland.</p>
<p><span id="more-1022"></span>
<p>Ein Gespenst geht um in der Welt, das Gespenst der 99 %, die sich nicht mehr alles gefallen lassen wollen. Die <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/occupy-bewegung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Occupy-Bewegung">Occupy-Bewegung</a> hatte zu weltweiten Protesten aufgerufen, und überall kamen unorganisiert Menschen zusammen. Fast überall endeten die Proteste friedlich, oder sie werden sich in Camps fortsetzen. In Berlin wollte die Macht ein Exempel statuieren.</p>
<p>Formal hat die Polizei das Recht, das entstehende Camp in der Bannmeile zu räumen. In der Bannmeile darf es im Normalfall keine Demonstrationen geben. Aber die Bannmeile wäre auch ein symbolträchtiger Ort gewesen. Hier den Banken, den Regierungen, den undemokratischen Machenschaften die Stirn zu bieten wäre fantastisch gewesen. Vor allem dann, wenn es gewaltfrei gewesen wäre, wenn es den Lebensentwurf vorweggenommen hätte, den man für eine bessere <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/gesellschaft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesellschaft">Gesellschaft</a> haben sollte.</p>
<p>Es waren mehrere hundert am Schluss, die bleiben wollten. Ich gehörte nicht dazu, ich war nur über den Livestream dabei. Aber was ich hörte, hat mich bedrückt und erzürnt! Ohne Waffen waren sie gekommen, sie glaubten wie ich an den friedlichen Protest. Wie viele vor ihnen mussten sie erleben, dass dem friedlichen Protest allzu oft mit Gewalt begegnet wird. Und das an diesem ersten Tag einer neuen Bewegung, als wolle man sie im Keim ersticken. Rufe: &#8220;Keine Gewalt&#8221;, &#8220;Schämt euch&#8221;, konnte man hören. Rufe und Pfiffe. Chöre wie &#8220;Wir sind das Volk&#8221;. Und dann Gegenstände, die auf den Boden fallen, und schließlich Schreie, die Schmerzensschreie sein könnten. Dann brach der Livestream ab.</p>
<p>Wovor habt ihr Angst, ihr Merkels und Ackermanns, dass euch Gewalt gegen das Volk in seinem eigenen Namen lieber ist als ein paar Zelte vor dem Kanzleramt oder Reichstag? Ihr seid armselig. Ihr trampelt auf den Nöten der Menschen herum, wie ihr auch eine Blume zertreten und nach einer Fliege schlagen würdet.</p>
<p>Es waren nur wenige Tausend in Frankfurt, Berlin, Köln, München und einigen anderen Städten. In den 80ern des letzten Jahrhunderts hat es Friedensdemonstrationen mit dem hundertfachen an Teilnehmern gegeben. Und doch haben diese Wenigen Angst gemacht. Sie demonstrierten auf der ganzen Welt, oder zumindest überall dort, wo <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/demonstration/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Demonstration">Demonstration</a> möglich ist. Es war ein beeindruckendes Signal, dass die Menschen nicht mehr einverstanden sind.</p>
<p>Gerade jetzt werden vermutlich Menschen verhaftet, geschlagen, getreten, weil sie für ihre Überzeugung eintreten. Das geschieht jeden Tag, und es scheint, als solle man kein all zu großes Aufsehen darum machen. Aber für mich hat Deutschland heute eine Grenze übertreten, die ich bislang nur aus anderen Ländern und aus der Zeit vor 1969 kannte. Eine friedliche Versammlung ohne Provokation, ohne Gewalt, ohne Gefahr wird gewaltsam aufgelöst. Wir haben unsere <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/demokratie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Demokratie">Demokratie</a> an den Nagel gehängt, das haben wir schon einmal getan. Vor wenigen hundert Menschen haben die Machthaber eine solche Angst. Es beweist uns, dass wir das Volk sind und dass wir nicht nachgeben dürfen. Aber es macht auch traurig und beschämt.</p>
<p>Ich wache, auch wenn der Livestream abgerissen ist. Ich wache für die Leute in Berlin, für die einfachen Mitbürger, aber auch für die Polizisten, die sich nicht wohl in ihrer haut fühlen können. Sie müssen spüren, dass sie zu weit gehen, endgültig.</p>
<p>Es ist nicht so wichtig, dass dieses Camp am Reichstag entsteht. Wichtig ist, dass es gewaltsam verhindert wurde. Wichtig ist, dass man keinen Spaß versteht, wenn Korruption und mangelhafte Demokratie beklagt wird, und wenn man unüberhörbar darauf hinweist, dass wir, die Nicht-Ackermanns, die Nicht-Merkels, dass wir 99 % des Volkes sind. Wir sind zwar nicht reich, aber wir sind die Mehrheit. Und endlich! Endlich engagieren sich einige von uns wieder in der Politik und für ihre eigene Zukunft. Und darum wache ich, und wenn es die ganze Nacht dauert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nachtrag: Den Presseleuten wurde vorübergehend ihr Equipment abgenommen, die <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/presse/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Presse">Presse</a> war bei der Räumungsaktion offiziell überhaupt nicht zugelassen. Deutschland will der Welt nicht sein hässliches Gesicht zeigen, die Brutalität soll nicht auf den Bildschirmen der Welt erscheinen. Sie ist nicht zu vergleichen mit der Gewalt im Jemen, in Syrien oder Ägypten, Russland, China oder dem Irak, aber für ein sogenanntes demokratisches Land ist sie ungeheuerlich, denn dieses Land muss sich auch mit anderen Maßstäben messen lassen, denn es hat einen anderen Anspruch.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://blog.jens-bertrams.de/2011/10/freiheit-gegen-repression-nur-spontane-worte-zur-polizeigewalt-in-berlin/' addthis:title='Freiheit gegen Repression &#8211; nur Spontane Worte zur Polizeigewalt in Berlin' ><a class="addthis_button_"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a></div>
	<p>Tags: <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/berlin/" title="Berlin" rel="tag">Berlin</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/demokratie/" title="Demokratie" rel="tag">Demokratie</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/demonstration/" title="Demonstration" rel="tag">Demonstration</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/occupy-bewegung/" title="Occupy-Bewegung" rel="tag">Occupy-Bewegung</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/polizeigewalt/" title="Polizeigewalt" rel="tag">Polizeigewalt</a></p>
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		<title>Occupy Germany &#8211; Echte Demokratie Jetzt!</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Oct 2011 09:12:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Bertrams</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Spanien, sagen sie, hat alles angefangen, bei der sogenannten spanischen Revolution im Mai. Dann schwappte es in die USA, und heute kehrt es nach Europa zurück. Wie erfolgreich die &#8220;occupy&#8221;-Bewegung ist, weiß noch niemand, aber es gibt Menschen, für &#8230; <a href="http://blog.jens-bertrams.de/2011/10/occupy-germany-echte-demokratie-jetzt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://blog.jens-bertrams.de/2011/10/occupy-germany-echte-demokratie-jetzt/' addthis:title='Occupy Germany &#8211; Echte Demokratie Jetzt!' ><a class="addthis_button_"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p>In <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/spanien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Spanien">Spanien</a>, sagen sie, hat alles angefangen, bei der sogenannten spanischen Revolution im Mai. Dann schwappte es in die <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/usa/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with USA">USA</a>, und heute kehrt es nach Europa zurück. Wie erfolgreich die &#8220;<a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/occupy/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Occupy">occupy</a>&#8221;-Bewegung ist, weiß noch niemand, aber es gibt Menschen, für die sie Hoffnung ist. Menschen wie du und ich, die ihren Glauben an eine positive Veränderung und die Selbstreinigungskräfte im eigenen Land fast verloren hatten.</p>
<p><span id="more-1021"></span>
<p>Sie sind der <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/protest/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Protest">Protest</a> des gebildeten Mittelstandes, schreibt eine Pressestimme. Eine andere sagt, dass nun der verbitterte <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/protest/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Protest">Protest</a> gegen die Finanzwelt auch Deutschland erreicht. Das wurde aber auch Zeit, denke ich. Gegen die Hartz-Gesetzgebung sind die Leute nicht aufgestanden, gegen die Bankenrettung 2008 auch nicht, gegen die Kriege in Afghanistan, Irak und Libyen gab es nur geringen <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/protest/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Protest">Protest</a>. Jetzt scheint zögerlich etwas in Deutschland zu passieren, nach <a title="Link zum Beitrag" href="http://blog.jens-bertrams.de/2011/05/die-spanische-revolution-hirngespinst-oder-realitat/" target="_blank">den spanischen Demonstrationen</a>, <a title="Link zum Artikel" href="http://blog.jens-bertrams.de/2011/08/warum-kracht-es-in-london/" target="_blank">den londoner Krawallen</a> und der &#8220;Occupy Wall Street&#8221;-Bewegung. Warum? Warum passiert gerade jetzt etwas?</p>
<p>Vermutlich weil die Bewegung keine klaren Ziele, keine Führung, keine großartige Struktur hat. Vermutlich weil sie weder von großen politischen Organisationen, noch von ihren Führungspersönlichkeiten und auch nicht von ihren Programmen vereinnahmt wurde. Vermutlich weil jeder in der Bewegung sehen kann, was er oder sie in ihr sehen will, weil jeder gegen seine ganz persönliche Hölle protestieren kann. Und doch gibt es Gemeinsamkeiten: Misstrauen gegenüber etablierten Institutionen, Ablehnung des ausufernden und wahnsinnig wuchernden Finanzgebarens, Kampf gegen Korruption und das allgemeine Gefühl, ein Spielball der Interessen weniger Großverdiener zu sein, Verschiebemasse in den Händen der Geldsäcke. Es ist ein vages und zugleich reales Gefühl, der Boden wird einem unter den Füßen weggezogen, und wenn noch nicht heute, so ist doch die Bedrohung real, spürbar, allgegenwärtig. Das vereint die Menschen.</p>
<p>Vor ein paar Tagen habe ich <a title="Link zum Beitrag" href="http://blog.jens-bertrams.de/2011/10/die-welt-ist-ein-tollhaus/" target="_blank">einen Beitrag</a> geschrieben, in dem ich meiner zunehmenden Frustration über die Weltlage freien Lauf gelassen habe. Es gibt Augenblicke, in denen man in Resignation zu versinken droht. Aber wenn heute dieser Protest ein erstes machtvolles Zeichen setzt dafür, dass die Mehrheit eine Stimme zu bekommen beginnt, und wenn zunächst auch nur in der Ablehnung des Alten vereint, dann lohnt es sich, auch für eine Veränderung der Politik zu streiten. Natürlich gibt es kein Konzept, keine durchgeplante Zukunft, aber das ist auch eine Chance. Es geht darum, die Zukunft in unsere Hände zu nehmen. Und dafür ist es wichtig, jetzt etwas zu tun. Erst müssen die, deren macht wir nicht mehr wollen, spüren, dass ihre Zeit abzulaufen beginnt, gewaltlos und langsam, dann müssen sich aus dem, was geschieht, Konzepte entwickeln. Es werden viele und unterschiedliche Konzepte sein, und viele werden wie die alten Konzepte anmuten, weil es so schwer ist, sich aus erlernten Vorstellungswelten zu lösen. Es ist die Stärke und die Schwäche des weltweiten Protests, dass er so unkonkret, so allumfassend, so schwammig und so eindeutig ist. Er ist destruktiv in dem Sinne, dass es erst einmal eine Ablehnung ist. In dem Moment, in dem er zu einer offiziellen Partei, einer Bewegung mit klaren Zielen wird, grenzt er sich ab und ordnet sich gleichzeitig in das alte System ein. Andererseits wird es einen Punkt geben, irgendwann in der Zukunft, wo das Fehlen klarer Forderungen und Programme zur Versickerung des Protests führen könnte. Doch heute ist nicht der Tag, darüber nachzudenken.</p>
<p>Heute ist der Tag, unser Missfallen und unseren Protest zu zeigen! Heute ist der Tag, &#8220;echte <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/demokratie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Demokratie">Demokratie</a> jetzt&#8221; auch in Deutschland zu fordern! Heute ist der Tag, entweder auf die Straße zu gehen und unsere Meinung zu sagen, oder sich auf andere Weise für eine Veränderung zu engagieren. Wer immer kann, der gehe auf die Straße in vielen Städten Deutschlands und der Welt. Sie sollen diesen Protest nicht abtun können als eine Gruppe harmloser Spinner und Verschwörungstheoretiker.</p>
<p>Wieder muss man in Europa die Banken retten. Dafür werden Milliarden ausgegeben. Wo an allen Ecken und Enden das Geld fehlt, weiß jeder selbst. Was nützen uns die Banken? Sie nützen den cleveren Finanzspekulanten mehr als den Kleinsparern. Die machen sie jedenfalls nicht kaputt. Die Wut auf den Ellenbogenkapitalismus, und das sage ich jetzt nicht etwa als Kommunist, sondern als Sozialmarktwirtschaftler rheinischer <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/schule/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Schule">Schule</a>, ist berechtigt und mündete in die Demos in den Reichenvierteln New Yorks und vor der Wall Street. Und diese Demos wollte man mit dem Argument, man müsse räumen, um eine Reinigung durchzuführen, unterdrücken. Daraufhin versammelten sich gestern morgen tausende new yorker Bürger, um die Reinigung selbst durchzuführen und keinen Vorwand für eine Räumung zu bieten. Tolle Leistung.</p>
<p>Ich hoffe, dass heute in Deutschland hunderttausende, auf der ganzen Welt viele Millionen Menschen auf die Straße gehen und ihr Recht als Bürger einfordern, sozusagen ihr Land besetzen und ihre Unzufriedenheit mit der Finanzwelt auf friedliche Weise zum Ausdruck bringen. Wenn es wieder nur wenige hundert sein werden, muss man sich ernsthaft fragen, was hier schief läuft.</p>
<p>Ich fordere alle meine Leserinnen und Leser auf, so weit es ihnen möglich ist, diese Bewegung zu unterstützen. Es geht uns alle an!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a title="Link zur Internetseite" href="http://www.echte-demokratie-jetzt.de" target="_blank">Link zu einer Anlaufseite</a></p>
<p><a title="Link zur Webseite" href="http://occupyfrankfurt.de/doku.php?id=alle-demonstrationen#deutschland" target="_blank">Link zu den Veranstaltungshinweisen</a></p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://blog.jens-bertrams.de/2011/10/occupy-germany-echte-demokratie-jetzt/' addthis:title='Occupy Germany &#8211; Echte Demokratie Jetzt!' ><a class="addthis_button_"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a></div>
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		<title>Mein ärgster Feind zieht bei mir ein</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 05:28:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Bertrams</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer und Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Die Niederlande]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
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		<description><![CDATA[Es gibt Ereignisse im Leben, die man mit aller Gewalt zu verhindern sucht. Man weiß, man kann es nicht ertragen, es erschüttert einen bis in die Grundfesten, wenn sie geschehen. So etwas ist gerade bei mir eingetreten, denn mein ärgster &#8230; <a href="http://blog.jens-bertrams.de/2011/08/mein-argster-feind-zieht-bei-mir-ein/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://blog.jens-bertrams.de/2011/08/mein-argster-feind-zieht-bei-mir-ein/' addthis:title='Mein ärgster Feind zieht bei mir ein' ><a class="addthis_button_"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p>Es gibt Ereignisse im Leben, die man mit aller Gewalt zu verhindern sucht. Man weiß, man kann es nicht ertragen, es erschüttert einen bis in die Grundfesten, wenn sie geschehen. So etwas ist gerade bei mir eingetreten, denn mein ärgster Feind zieht bei mir ein.</p>
<p><span id="more-990"></span>
<p>Begegnet bin ich ihm erstmals am 22. September 1994. Ich kann mich gut an diesen Tag erinnern, denn ein guter norwegischer Bekannter war erstmals bei uns zu Besuch. Dieser Bekannte ist ein verschrobener, aber liebenswerter Aktivist, Verschwörungstheoretiker, bekennender Heide, Herausgeber, früher Fluchthelfer, Weltbürger und Antikommunist, der jetzt in der Volksrepublik China lebt. Er machte damals mit seinem klapprigen Auto, das ihm auf der Rückreise den Geist aufgeben sollte, eine Tour durch Dänemark und Deutschland, bei der er uns für 2 Tage besuchte. Und der hatte meinen ärgsten Feind mitgebracht. Damals wusste ich natürlich noch nicht, dass es mein ärgster Feind werden würde. Unser Bekannter stellte ihn uns vor, und ich fand ihn sogar im ersten Moment faszinierend. Er passte gut zu <a title="Link zur Homepage" href="http://www.holst.no" target="_blank">Ingar</a>.</p>
<p>Erstmals geärgert hat er mich am selben Abend. Wir saßen in einem der besten Restaurants Marburgs, im <a title="Link zur Homepage" href="http://www.altesbrauhaus.de" target="_blank">alten Brauhaus</a>. Unser Besucher wünschte sich einen alkoholfreien Wein, und als die Bedienung mitteilte, dass es solches im durchaus gehobenen Brauhaus nicht gebe, konferierte er lange lange mit Hilfe meines ärgsten Feindes mit seiner Mutter, um herauszufinden, wie der alkoholfreie Wein hieß, den er wollte. Ohne Erfolg. Er musste schließlich Saft trinken. Die ganze Zeit standen 2 Bedienungen an unserem Tisch und warteten, was mir sehr peinlich war.</p>
<p>Mit der Zeit tauchte mein ärgster Feind immer häufiger auf und ging mir auf den Wecker. Anfangs mischte er sich nur selten in Unterhaltungen ein, und manchmal wurde durch sein Eingreifen auch positives bewirkt. Aber meistens resultierte seine Anwesenheit in dummem Geschwätz und nervtötender Musik, oder was man so Musik nennt.</p>
<p>Mein ärgster Feind hat selten Respekt vor besonderen Situationen. Da sitze ich mit meinem Kollegen mitten in einer Livesendung, schon quatscht er ungefragt dazwischen und bringt mich aus dem Moderationskonzept. Kaum treffe ich mich mit Freunden zu einem gemütlichen Essen in einem Restaurant, schon gesellt er sich uneingeladen dazu und unterbricht rüde unsere Gespräche, lässt sich nicht zur Ordnung rufen. Er ist dreist, respektlos, ohne jedes Einfühlungsvermögen, nervtötend. Am schlimmsten ist es, wenn man ihn in einer Umgebung antrifft, in der es ohnehin schon laut ist, z. B. in einem Zug&#8230;</p>
<p>Erinnern Sie sich noch? Ich habe gesagt, dass dieser ärgste Feind bei mir einzieht, in meine Wohnung. Sie müssen zugeben, dass das nur Mord und Totschlag bedeuten kann. Warum ich das mache, wollen Sie wissen? Also, das ist so.</p>
<p>Es gab immer einen einzigen Ort, an dem wir ihn abschütteln konnten, wenn wir das wollten. Sobald wir auf <a title="Link zur Homepage" href="http://www.heelderpeel.nl" target="_blank">Heelderpeel</a> waren, dem Campingplatz, auf dem wir 24 Jahre lang ein kleines Häuschen hatten. Dort lebten wir in Ruhe und Frieden, es gab nicht mal Telefon und <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a>, und das haben wir sehr genossen. 2006 mussten wir unser Häuschen aufgeben, aber ab und an fahren wir hin und mieten uns ein kleines Campinghäuschen für ein oder zwei Wochen. Übermorgen ist es wieder so weit. Wir haben es immer genossen, dort nicht erreichbar zu sein, unsere Ruhe zu haben. Das galt auch für meinen ärgsten Feind, für den ganz besonders. Wenn es mal notwendig wurde, mit irgendwem außerhalb unserer Antikommunikationsblase Kontakt aufzunehmen, dann gingen wir einfach zur altmodischen <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/telefonzelle/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Telefonzelle">Telefonzelle</a> neben dem Eingang zum Platz, und riefen jemanden an. So konnten wir unsere Rückreise organisieren, Bahnhofsmissionen anrufen usw. Doch bei unserem letzten Besuch stellten wir mit großem Bedauern fest, dass die letzte <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/telefonzelle/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Telefonzelle">Telefonzelle</a> verschwunden ist. Normalerweise macht uns das wirklich nichts aus, doch in diesem Augenblick wusste ich, dass ich dem Schicksal ins Auge blicken musste. Mir war jeder Ausweg versperrt, ich fühlte mich eingekesselt, und nur noch ein Weg stand mir offen, der mich geradewegs zu ihm führte, zu meinem ärgsten Feind.</p>
<p>Ich wehrte mich, ich verschob die notwendige Konfrontation bis auf einen Zeitpunkt vor 2 Wochen, aber dann fasste ich mir ein Herz, straffte mich, atmete tief durch und &#8230; kaufte mir ein <a title="Link zur Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mobiltelefon" target="_blank">Handy</a>.</p>
<p>Der Rubicon ist überschritten, die Würfel sind gefallen, und nichts wird je wieder so sein, wie es vorher war. Alle meine Freunde und Bekannten lachen mich aus, sie sagen, dass ich mich schnell daran gewöhnen und dann auch ständig SMS verschicken oder von überall her telefonieren werde. Ich aber sage euch: &#8220;Nein, nein und nochmals nein!!!&#8221;</p>
<p>Auf eine gewisse Weise hat es das Handy schon geschafft, mich in seinen Bann zu ziehen. Es ist ein gebrauchtes, altes Handy mit Sprachausgabesoftware, so dass ich gestern die erste SMS meines Lebens schrieb. Vermutlich werde ich dies hin und wieder tun. Aber thematisch und zeitlich bleibt das Handy sehr eingeschränkt. Nur 2 oder 3 Leute werden meine Handynummer erfahren, ich schalte es nur ein, wenn ich unterwegs bin und einen organisatorisch dringenden Anruf tätigen muss: Ein Taxi rufen, die Bahnhofsmission verständigen, eine große Verspätung bekanntgeben. Im Restaurant, beim Kabarett, bei Privatbesuchen hat das Handy nichts zu suchen. Und auch im Zug werde ich es außerhalb der von mir eben genannten Fälle in der Tasche halten, ausgeschaltet. Es nervt mich nämlich immer noch, und ich werde andere Menschen nicht mit meinem Handy nerven, das ich aus purer Notwendigkeit gekauft habe.</p>
<p>Das schwöre ich bei allem, was mir heilig ist!</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://blog.jens-bertrams.de/2011/08/mein-argster-feind-zieht-bei-mir-ein/' addthis:title='Mein ärgster Feind zieht bei mir ein' ><a class="addthis_button_"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a></div>
	<p>Tags: <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/fortschritt/" title="Fortschritt" rel="tag">Fortschritt</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/gesellschaft/" title="Gesellschaft" rel="tag">Gesellschaft</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/kommunikation/" title="Kommunikation" rel="tag">Kommunikation</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/mobiltelefon/" title="Mobiltelefon" rel="tag">Mobiltelefon</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/technik/" title="Technik" rel="tag">Technik</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/telefonzelle/" title="Telefonzelle" rel="tag">Telefonzelle</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/urlaub/" title="Urlaub" rel="tag">Urlaub</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/veranderungen/" title="Veränderungen" rel="tag">Veränderungen</a></p>
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		<title>Positive Impulse</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 10:50:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Bertrams</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Meine Frau befahl mir, künftig in meinem Blog auch mehr über positive Dinge zu schreiben, sozusagen als Ausgleich für die dauernd von mir verbreiteten oder kommentierten schlechten Nachrichten. Ohne Hoffnung und positive Beispiele wäre ein gutes Engagement oft nicht möglich. &#8230; <a href="http://blog.jens-bertrams.de/2011/08/positive-impulse/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://blog.jens-bertrams.de/2011/08/positive-impulse/' addthis:title='Positive Impulse' ><a class="addthis_button_"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p>Meine Frau befahl mir, künftig in meinem Blog auch mehr über positive Dinge zu schreiben, sozusagen als Ausgleich für die dauernd von mir verbreiteten oder kommentierten schlechten Nachrichten. Ohne Hoffnung und positive Beispiele wäre ein gutes <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/engagement/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Engagement">Engagement</a> oft nicht möglich. Mit diesem Posting trage ich ihrem Befehl Rechnung.</p>
<p><span id="more-986"></span>
<p>In den letzten Tagen hat <a title="Link zum Artikel" href="http://blog.jens-bertrams.de/2011/08/warum-kracht-es-in-london/" target="_blank">mein Artikel über die Krawalle in London</a> viele Leser auf mein Blog geführt. Darüber habe ich mich so gefreut, dass ich den <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/beitrag/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Beitrag">Beitrag</a> gleich als <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/kommentar/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kommentar">Kommentar</a> für den <a title="Link zum Ohrfunk" href="http://www.ohrfunk.de" target="_blank">Ohrfunk</a> verarbeitet habe. Dann kam ich mit <a title="Link zum sporadischen Blog meiner Liebsten" href="http://dasnest.klangoblog.net" target="_blank">meiner Liebsten</a> darüber ins Gespräch. Sie sagte mir unverblümt: &#8220;Das ist kein Kommentar, für den ich Werbung machen würde.&#8221; Als ich sie fragte, warum, antwortete sie mir ungefähr wie folgt:</p>
<p>&#8220;In den letzten Jahren haben wir schon oft Analysen der Ursachen für zunehmende Jugendgewalt gehört. Immer wieder ist die <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/gesellschaft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesellschaft">Gesellschaft</a> schuld. Wenn man das immer wieder hört, verliert man irgendwann den Mut, etwas zu ändern, denn es brennt ja an allen Ecken und Enden. Was hingegen fehlt sind Plattformen, wo gezeigt wird, wie man sich engagieren kann, was man ändern kann, welche Möglichkeiten man hat. Und es fehlen Erfolgsgeschichten. Wenn etwas einen Menschen wirklich dazu bringen soll, persönlich etwas zu tun, sich zu engagieren, dann sind es nicht die sachlichen oder gar schwarzseherischen Analysen, die das bewirken, sondern Dinge, die einen gefühlsmäßig berühren. Kein noch so ausgefeilter intellektueller Kommentar kann das schaffen, sondern nur Beschreibungen, die kleiner ansetzen, von persönlichen Erlebnissen berichten oder das Bauchgefühl ansprechen. Erst dann, wenn man sich bewusst zum Handeln oder zur Recherche entschlossen hat, sind sachliche Infos nützlich und unbedingt erforderlich. Mir sind aber, auch in deinem Blog, zu wenig positive und ermutigende Ansätze aufgefallen.&#8221;</p>
<p>Nun sitzt der schärfste Kritiker, oder in meinem Fall die schärfste Kritikerin, ja oft am eigenen Küchentisch. Trotzdem konnte ich die gut gemeinte <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/kritik/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kritik">Kritik</a> nicht einfach so übergehen. Natürlich hat sie recht, dass man von ermutigenden Berichten stärker angesprochen wird als von Negativanalysen. Also habe ich über eine Lösung des Problems nachgedacht. Zuerst dachte ich, dass meine Liebste wollte, dass weniger analytische Beiträge veröffentlicht werden. In Rumänien hat es mal einen Gesetzesvorstoß gegeben, der die <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/presse/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Presse">Presse</a> dazu zwingen sollte, 50 % positive Nachrichten zu veröffentlichen, wie auch immer man das definieren sollte und wer auch immer das Recht zur Definition haben sollte. Die <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/presse/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Presse">Presse</a> lief natürlich Sturm gegen das Gesetz, und zwar mit dem alten Berufsgrundsatz: &#8220;Good News is bad News.&#8221; Aber für wen ist eine gute Nachricht eine schlechte Nachricht? Für die Shareholder, weil sie Gewinneinbußen befürchten, denn sie glauben, die Menschen seien nur an schlechten, sensationellen Nachrichten interessiert.</p>
<p>Sehen Sie? Schon berichte ich wieder über die Schlechtigkeit der Welt, über böse Konzerne und die guten Politiker, die gute nachrichten verbreiten wollen. Die Materie ist nicht einfach. Jedenfalls stellte sich heraus, dass meine Liebste lediglich darauf hinwirken wollte, dass nicht weniger schlechte, sondern mehr gute Nachrichten veröffentlicht werden. Und da kann ich ihr nur zustimmen.</p>
<p>Also habe ich auf meinem Blog eine neue Kategorie eingerichtet mit dem Titel &#8220;positive Impulse&#8221;. Ich werde über sozial gerechte Reiche, über engagierte Bildbeschreiber, über erfolgreiches Bürgerengagement für eine bessere Bildung und auch über ein Portal für gute Nachrichten schreiben. Diese Themen stehen schon fest. Und gleichzeitig wird es von mir auch heute wieder einen Artikel über die anstehende Rezession geben. Wollen wir hoffen, dass die positiven Impulse die Leserinnen und Leser ansprechen und dafür sorgen, dass sie sich engagieren. Denn unsere Welt ist nicht schlecht, nicht verdammungs- und verteufelungswürdig. Sie ist verbesserungsbedürftig, aber jede und jeder von uns hat jeden Tag aufs neue die Chance dazu. Wir müssen sie nur nutzen, und das gemeinsam.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://blog.jens-bertrams.de/2011/08/positive-impulse/' addthis:title='Positive Impulse' ><a class="addthis_button_"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a></div>
	<p>Tags: <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/analyse/" title="Analyse" rel="tag">Analyse</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/engagement/" title="Engagement" rel="tag">Engagement</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/medien/" title="Medien" rel="tag">Medien</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/positiv/" title="positiv" rel="tag">positiv</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/pressefreiheit/" title="Pressefreiheit" rel="tag">Pressefreiheit</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/schwarzseherei/" title="Schwarzseherei" rel="tag">Schwarzseherei</a></p>
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		<title>Wo ist die gepflegte politische Debatte in der Blogosphäre?</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 11:18:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Bertrams</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit 2 Tagen beobachte ich fasziniert, dass mein Blogbeitrag über die Krawalle in London oft und gern gelesen wird. Allerdings wird er von keinem Blog verlinkt, und es hat bislang nicht einen Kommentar dazu auf meinem Blog gegeben. Ich kann &#8230; <a href="http://blog.jens-bertrams.de/2011/08/wo-ist-die-gepflegte-politische-debatte-in-der-blogosphare/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://blog.jens-bertrams.de/2011/08/wo-ist-die-gepflegte-politische-debatte-in-der-blogosphare/' addthis:title='Wo ist die gepflegte politische Debatte in der Blogosphäre?' ><a class="addthis_button_"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p>Seit 2 Tagen beobachte ich fasziniert, dass mein Blogbeitrag über die Krawalle in London oft und gern gelesen wird. Allerdings wird er von keinem Blog verlinkt, und es hat bislang nicht einen <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/kommentar/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kommentar">Kommentar</a> dazu auf meinem Blog gegeben. Ich kann mich, nicht nur bezogen auf mein eigenes Blog, an ganz andere Zeiten erinnern und frage mich, warum auf gemäßigten Politblogs so wenig debattiert wird, und warum sie auch kaum bekannt sind.</p>
<p><span id="more-985"></span>
<p>Bei der Bundestagswahl 2005 gab es eine Vielzahl politischer Blogs. Auch 3 Jahre zuvor waren schon welche aufgetaucht, aber im Vergleich zum Hype des Sommers 2005 konnte man sie vernachlässigen. Ich selbst habe mich damals mit Begeisterung an politischen Diskussionen beteiligt, gerade die neu sich formierende Linke, der Populismus des Oskar Lafontaine und das Abrücken von der SPD wurde kontrovers debattiert. Neben diesen allgemeinen Themen ging es aber auch um Einzelfragen der Bildungs-, Sozial- und Steuerpolitik, und natürlich spielte immer auch die Königsdisziplin politischer Aktivitäten, die Außenpolitik, eine große Rolle. Damals verglichen viele Autoren das Aufkommen der Blogs mit einer demokratischen Revolution im <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a>, redeten und schrieben eine neue <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/diskussionskultur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Diskussionskultur">Diskussionskultur</a> herbei, wähnten die Demokratie durch eine &#8220;Graswurzelbewegung&#8221; der Netzgemeinde auf einem guten Weg. Es war eine Zeit, in der man auch als neuer Blogger, wie ich einer war, etwas bewegen konnte, oder zumindest konnte man mitdebattieren und sich bilden. Das Schwert des eigenen Wortes wird nämlich stumpf, wenn man es nicht ab und an gegen andere Meinungen antreten lässt. Für mich ist politische Toleranz und gepflegter Meinungsaustausch für eine funktionierende politische Kultur unverzichtbar.</p>
<p>Kurz nach den Wahlen waren viele der Wahlblogs wieder verschwunden. Das galt auch für die Blogs der Politiker, die in den Wochen zuvor wie Pilze aus dem Boden geschossen waren. Einige sind uns erhalten geblieben, z. B. &#8220;<a title="Link zum Parteibuch" href="http://www.mein-parteibuch.com" target="_blank" class="broken_link">Mein Parteibuch</a>&#8221; und der &#8220;<a title="Link zum Bembelkandidaten" href="http://www.bembelkandidat.de.ms" target="_blank">Bembelkandidat</a>&#8220;. Doch der Ton in der Blogosphäre veränderte sich, und ich spreche jetzt bewusst ausschließlich von der politischen Blogosphäre.</p>
<p>Als der kurze Frühling des recht toleranten Bloggertums vorbei war, begab man sich in einen Stellungskrieg mit rückläufiger Bekanntheit und Beteiligung, so meine persönliche Beobachtung, die ich auch bitte als solche verstanden wissen möchte.</p>
<p>Wenn ich heute politische Blogs lese, auch welche, die ich früher durchaus geachtet habe, dann fällt mir angesichts der großen gesellschaftlichen und politischen Probleme eine zunehmende Systementfremdung und Radikalisierung auf. Ich meine damit, dass die Grundwerte wie Demokratie, persönliche Freiheit und <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/menschenrechte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Menschenrechte">Menschenrechte</a> immer mehr als nicht existente Vorspiegelungen des ungezügelten Kapitalismus dargestellt werden. Zunehmend geht man von der Kritik an Missständen dieses Systems über zur vollständigen Ablehnung dieser Grundwerte. Wer sich also heute politisch für die Demokratie im westlichen Sinne einsetzt, wird von vielen alteingesessenen Politaktivisten im Internet wie ein Faschist behandelt. Der <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/faschismus/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Faschismus">Faschismus</a> beginnt bei allem, was rechts von der Linken ist, und manchmal sogar bei der Linken selbst. Natürlich gibt es auch extrem rechte Blogs mit ihren ungezügelten Hasstiraden gegen Muslime und Linke. So ist zwischen diesen beiden Lagern, die im Tonfall mehr verbindet als trennt, ein Stellungskrieg entstanden. Das führt zum Beispiel nach meinen Beobachtungen dazu, dass es einige politische Blogs gibt, deren Kommentare auf meistens radikale Artikel im frenetischen Beifall, oder in wüster Ablehnung bestehen. Inhalt spielt selten eine Rolle, hauptsache man kann eine rechte Kommentarkeilerei vom Zaun brechen.</p>
<p>Als ich selbst mit dem Bloggen begann, gab es auf meine Beiträge auch immer wieder Kommentare. Dann habe ich mein Blog eine Weile wegen meiner Tätigkeit für den Ohrfunk massiv vernachlässigt. Als ich wieder einstieg, war es kaum noch möglich, mit einer gemäßigten Stimme Fuß zu fassen. Diskussionen über meine Kommentare fanden nicht mehr statt. Inzwischen gibt es sogar Blogs, die ganz bewusst keine Diskussionen wollen und die Kommentarfunktion ausschalten, bei denen es einzig und allein um die Verbreitung der systemfeindlichen Meinungen geht. Feindliche Meinungen gegen ein System übrigens, dass ihnen die Verbreitung dieser Meinungen noch gestattet. Ich weiß ja selbst, dass man die Blogger nicht als Gefahr sieht. Ich bin politisch nicht so naiv zu glauben, es sei in dieser <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/gesellschaft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesellschaft">Gesellschaft</a> reiner Idealismus, der heute noch unterschiedliche Meinungen zulässt. Trotzdem bin ich jemand, der sich für die Veränderung des bestehenden Systems hin zu mehr Demokratie und Pluralismus, zu sozialer Verantwortung in der Marktwirtschaft und zu ausgleichender Gerechtigkeit, nachhaltiger Energie-, Umwelt- und Friedenspolitik einsetzt. Viele politische Blogs haben den Boden der berühmt gewordenen freiheitlich-demokratischen Grundordnung aber verlassen, was ich schade finde.</p>
<p>Eine gewöhnlich gut unterrichtete, engagierte junge Frau mittleren Alters, mit der ich immer mal wieder politische Diskussionen führe, war sich mit mir in dieser Beurteilung einig, als ich ihr erzählte, dass ich einen Blogbeitrag über dieses Thema schreiben wollte. Ihre <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/analyse/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Analyse">Analyse</a> der Situation viel persönlich und sehr knapp aus: Die Qualität und der Tiefgang der Blogbeiträge habe massiv nachgelassen, sachliche <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/analyse/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Analyse">Analyse</a> sei immer weniger erwünscht, im Gegensatz zur polemischen Meinungsmache, und außerdem gebe es auch im Bereich der Blogs inzwischen eine Reizüberflutung, seit es sehr viele Blogs gebe, die sich &#8211; überspitzt formuliert &#8211; mit der täglichen Verdauung des Bloggers befassten. &#8220;Viele nutzen ihre Blogs, um sich auszukotzen&#8221;, sagte sie. Ich glaube, da ist was dran.</p>
<p>Ich habe in den letzten 2 Jahren über viele Themen geschrieben, über die man hätte diskutieren können. Auch viele Themen, über die ich selbst gern diskutiert hätte. Aber die Beiträge wurden nicht mehr kommentiert. Das Interesse an Blogs, die kein unkontrolliertes Politikerbashing betreiben, scheint massiv nachgelassen zu haben. Wo ist der Aufbruch in eine Demokratisierung durch das Internet hin? Wo sind all die engagierten Demokraten, die mit kritischem Blick und wachem Verstand die Vorgänge in unserem Land und in der Welt verfolgen, sich informieren, ihre Meinung sagen und sich doch gegenseitig respektieren?</p>
<p>Ich selbst lese kaum noch Blogs. Das finde ich bedauerlich, aber Blogs, die ausschließlich dazu da sind, die Schlechtigkeit des gesamten politischen Systems darzustellen, ohne machbare Alternativen zu bieten, finde ich unsinnig. Blogs über erfolgreiche, sozusagen systemimmanente Projekte werden kaum bekannt. Meinungsblogs verstehen sich allzu oft als undifferenzierte Meinungsmacherplattformen, das finde ich schade. Bei den nächsten Wahlen beispielsweise wird es vermutlich nicht mehr viele interessante Blogs geben, die dazu aufrufen, tatsächlich wählen zu gehen, sich in den Parteien zu engagieren und deren Kurs mit einem Marsch durch die Institutionen zu verändern. Vielmehr wird der Leser dieser Blogs vermutlich denken, dass das ganze Wählen ohnehin keinen Sinn hat und nur eine Vorspiegelung wirklicher Demokratie ist. Selbst wenn das stimmt, hilft der Boykott nichts, ebenso wenig wie die Protestwahl für solche Gruppierungen wie die rechten Parteien, die jetzt in ganz Europa Fuß fassen. Aber demokratische Vernetzung, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/engagement/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Engagement">Engagement</a> und sogar Hinwendung zu den Kräften der Marktwirtschaft, die selbst für ihre soziale Komponente eintreten, könnte nützlich sein.</p>
<p>Jedenfalls ist von der Aufbruchsstimmung, die ich miterlebte, als ich selbst mit dem Bloggen begann, nicht mehr viel zu spüren. Deshalb können Artikel über London oder Oslo veröffentlicht werden, zum Beispiel von mir, ohne einen einzigen Kommentar nach sich zu ziehen. Vielleicht haben die politischen Blogs den Reiz des Neuen verloren, jedenfalls haben Ihr Einfluss und ihre Bekanntheit spürbar nachgelassen, sieht man von radikalen Meinungsblogs einmal ab.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://blog.jens-bertrams.de/2011/08/wo-ist-die-gepflegte-politische-debatte-in-der-blogosphare/' addthis:title='Wo ist die gepflegte politische Debatte in der Blogosphäre?' ><a class="addthis_button_"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a></div>
	<p>Tags: <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/blogosphare/" title="Blogosphäre" rel="tag">Blogosphäre</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/blogs/" title="Blogs" rel="tag">Blogs</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/demokratie/" title="Demokratie" rel="tag">Demokratie</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/diskussionskultur/" title="Diskussionskultur" rel="tag">Diskussionskultur</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/meinungsmache/" title="Meinungsmache" rel="tag">Meinungsmache</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/netzpolitik/" title="Netzpolitik" rel="tag">Netzpolitik</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/systemkritik/" title="Systemkritik" rel="tag">Systemkritik</a></p>
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		<title>Suchmaschinenoptimierung</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Aug 2011 07:42:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Bertrams</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn man wie ich nur eine einstellige Besucherzahl pro Tag auf seinem Blog hat, wenigstens an manchen Tagen, dann möchte man das gerne ändern. Also wünschte ich mir eine Fee herbei, und siehe, sie kam auch. Es war eine männliche &#8230; <a href="http://blog.jens-bertrams.de/2011/08/suchmaschinenoptimierung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://blog.jens-bertrams.de/2011/08/suchmaschinenoptimierung/' addthis:title='Suchmaschinenoptimierung' ><a class="addthis_button_"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p>Wenn man wie ich nur eine einstellige Besucherzahl pro Tag auf seinem Blog hat, wenigstens an manchen Tagen, dann möchte man das gerne ändern. Also wünschte ich mir eine Fee herbei, und siehe, sie kam auch.</p>
<p><span id="more-974"></span>
<p>Es war eine männliche Fee, ich habe noch nicht herausgefunden, ob es dafür ein Wort gibt. In Gestalt von Raul Hagen näherte sie sich mir, er ist der Initiator von &#8220;<a title="Link zur Seite" href="http://www.goodnewstoday.de" target="_blank">Good News Today</a>&#8220;. Ich führte gestern mit ihm für den Ohrfunk ein Interview, was übrigens sehr gut war. Bei dieser Gelegenheit unterhielten wir uns ein wenig, und er schlug mir vor, mehr für meine <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/suchmaschinenoptimierung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Suchmaschinenoptimierung">Suchmaschinenoptimierung</a> zu tun. Ich kriegte einen gewaltigen Schreck, denn ich dachte, das hätte ich bereits. Ein sogenanntes <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/seo-plugin/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with SEO-Plugin">SEO-Plugin</a> lief bei mir, und ich hatte extra für <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/google/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Google">Google</a> eine sogenannte XML-Sitemap erzeugt. Meine Statistiken blieben aber flau.</p>
<p>Raul nun sagte mir als erstes, dass meine Permalink-Struktur von <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/wordpress/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wordpress">WordPress</a> schlecht sei. <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/permalinks/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Permalinks">Permalinks</a> sind die Adressen, unter denen meine Beiträge zu erreichen sind. Früher wurde das durch echte HTML-Seiten geregelt, aber heutzutage gibt es die Jahres- und Monatsverzeichnisse, die man bei mir findet, in Wirklichkeit gar nicht, es sind praktisch erfundene Adressen, damit die <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/suchmaschinen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Suchmaschinen">Suchmaschinen</a> besser auf meine Seiten zugreifen können. Meine Adressstruktur bestand aus dem Jahr, einem Schrägstrich, dem Monat, wieder einem Schrägstrich, dem Tag, noch einem Schrägstrich, und dann der Nummer des Beitrages. Diese Nummer hatte aber für die <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/suchmaschinen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Suchmaschinen">Suchmaschinen</a> nichts mit dem Titel zu tun, und der widerum nichts mit den Schlüsselwörtern, die die <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/suchmaschinen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Suchmaschinen">Suchmaschinen</a> benutzen. Raul riet mir, die Struktur so zu ändern, dass in der Adresse auch der Titel des Beitrages zu lesen ist. Da ich aber Links auf meine alten Adressen habe, musste ich mir erst ein Plugin suchen, das diese alten Adressen auf die neuen umleitet. Gott sei dank fand ich schnell eines.</p>
<p>Rauls zweiter Tipp war komplizierter. Er schlug vor, im Titel jedes Beitrages statt meines Blognamens die Stichwörter oder Tags zu verwenden, die den Inhalt des Beitrages beschreiben. Das gefiel mir nicht, zumindest nicht, wenn ich sie von Hand eintragen hätte müssen. Glücklicherweise gibt es aber auch hierfür ein Plugin, das ich mir installierte. Allerdings muss ich daran noch einiges verfeinern, aber das kommt in nächster Zeit. Jedenfalls findet man darum jetzt im Seitentitel jedes Beitrages auch schon einige Schlüsselwörter über den Inhalt. Wollen wir hoffen, dass das irgendwas bringt. Denn natürlich möchte ich gern, dass die Seite hier auch gelesen wird.</p>
<p>Suchmaschinenoptimierung ist offenbar eine eigene Wissenschaft. Muss es vielleicht auch sein, wenn man bedenkt, wie viele Seiten so ein Suchmaschinenrobot indizieren muss. Natürlich, und davor will ich mich auch nicht drücken, kann eine mangelnde Beteiligung von Lesern dieses <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/blogs/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blogs">Blogs</a> auch am Inhalt liegen. Vielleicht ist mein Fehler, kein Pöbelblog zu haben, oder vielleicht stimmt es, was manche Politiker immer wieder beklagen: Die Deutschen interessieren sich nicht für ihre <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/gesellschaft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesellschaft">Gesellschaft</a> und ihre Politik.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://blog.jens-bertrams.de/2011/08/suchmaschinenoptimierung/' addthis:title='Suchmaschinenoptimierung' ><a class="addthis_button_"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a></div>
	<p>Tags: <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/google/" title="Google" rel="tag">Google</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/permalinks/" title="Permalinks" rel="tag">Permalinks</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/seo-plugin/" title="SEO-Plugin" rel="tag">SEO-Plugin</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/suchmaschinen/" title="Suchmaschinen" rel="tag">Suchmaschinen</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/suchmaschinenoptimierung/" title="Suchmaschinenoptimierung" rel="tag">Suchmaschinenoptimierung</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/wordpress/" title="Wordpress" rel="tag">Wordpress</a></p>
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		<title>Freiheitsmodenschlussverkauf</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 11:04:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Bertrams</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Es ist Mode geworden, die Freiheitsrechte des Bürgers in den Vordergrund zu stellen&#8221;, sagt Siegfried Kauder missmutig. Davon habe ich noch gar nichts bemerkt? Oder geht es vielleicht nicht um meine und deine Freiheit? Welche Bürger meint Siggi Kauder da &#8230; <a href="http://blog.jens-bertrams.de/2011/08/freiheitsmodenschlussverkauf/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://blog.jens-bertrams.de/2011/08/freiheitsmodenschlussverkauf/' addthis:title='Freiheitsmodenschlussverkauf' ><a class="addthis_button_"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p>&#8220;Es ist Mode geworden, die <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/freiheitsrechte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freiheitsrechte">Freiheitsrechte</a> des Bürgers in den Vordergrund zu stellen&#8221;, sagt Siegfried Kauder missmutig. Davon habe ich noch gar nichts bemerkt? Oder geht es vielleicht nicht um meine und deine <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/freiheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freiheit">Freiheit</a>? Welche Bürger meint Siggi Kauder da eigentlich?</p>
<p><span id="more-970"></span>
<p>&#8220;Hereinspaziert! Freiheitsmoden beim Schlussverkauf zum günstigen Preis!&#8221; So möchte man rufen, wenn die mit dem und im <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> geborenen Freiheitskämpfer gegen die Sicherheitsfirma &#8220;<a title="Link zu Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Siegfried_Kauder" target="_blank">Kauder</a> &amp; <a title="Link zu Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Peter_Uhl" target="_blank">Uhl</a>&#8221; antreten. &#8220;Genießen Sie den Nachmittag in heiterer und beschwingter Atmosphäre, für Ihre Sicherheit ist gesorgt, es kann Ihnen gar nichts passieren.&#8221; Doch viel zu schnell hört der Spaß auf, wenn man den im Halse steckengebliebenen Satz des Siegfried Kauder mühsam wieder herausgewürgt hat, um ihn mit der gebotenen Gelassenheit und mit einer Nacht Abstand zu analysieren. Zwangsläufig informiert man sich dann auch über die bisherigen Schaffensmomente des Protagonisten, und dann weiß man, es ist alles noch viel schlimmer, als man bislang angenommen hat. Was? Sie wollen wissen, worüber ich rede? Okay, erzählen wir die Geschichte von Anfang an.</p>
<p>Am 1. August <a title="Link zu Netzpolitik.org" href="http://netzpolitik.org/2011/zdf-heute-journal-streit-um-kontrolle-des-internets/" target="_blank">interviewte das ZDF-Heutejournal</a> unter Anderem Hans-Peter Uhl und Siegfried Kauder zu den neuen Internetregulierungsvorschlägen nach dem Massaker von Oslo. Während selbst junge Unionsabgeordnete von einer zu starken Regulierung des Internets abraten, sagte Kauder den inzwischen berühmt gewordenen Satz von der <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/modeerscheinung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Modeerscheinung">Modeerscheinung</a> Freiheitsrechte. Er sekundierte damit seinem Kollegen Uhl, der behauptet hatte, das Verbrechen von Oslo sei im Internet geboren worden. Diese Argumentation dient den Unionspolitikern nach meinung vieler Kritiker aus der <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/netzgemeinde/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Netzgemeinde">Netzgemeinde</a> zur Einschränkung von <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/presse/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Presse">Presse</a>- und Meinungsfreiheit.</p>
<p>Als ich den Satz Kauders erstmals vernahm, war ich sogleich empört. Wie schleichend das Gift der Abschaffung bürgerlicher Freiheitsrechte wirkt, erfuhr ich, als ich ihn einer gewöhnlich engagierten und aufmerksamen jungen Frau mittleren Alters vorlegte, mit der ich bereits öfter <a title="Link im Blog" href="http://blog.jens-bertrams.de/2010/02/04/321/" target="_blank">interessante politische Diskussionen</a> ausgetragen habe. Sie beschied mir bestimmt, der Satz selbst sei nur dann problematisch, wenn man den Zusammenhang kenne, und im Übrigen stimme es, dass das Leben der in unserem Land lebenden Bürger nicht nur aus Rechten und Freiheiten bestehe, sondern auch aus Pflichten, und man solle die Freiheit nicht dazu missbrauchen, Solidarität mit dem Nächsten abzulehnen, so könne Kauder, immerhin ist er, fällt mir ein, Mitglied der CDU, seine Äußerung auch gemeint haben. Ohne gründliche Recherche sei es unfair und typisch für die Medien, mit einem einzigen Satz <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/meinungsmache/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Meinungsmache">Meinungsmache</a> zu betreiben.</p>
<p>Natürlich hat sie recht. Zumindest mit dem Hinweis auf Solidarität und die übliche Vorgehensweise der Medien. Was mich erschreckte war, dass sie nicht sah, dass dieser Satz, von einem erfahrenen Politiker in aller Ruhe bei einer vorproduzierten Interviewsituation platziert, schon an sich eine Unmöglichkeit darstellt. Im Brustton seiner eigenen, durch Satzaufbau und Wortwahl deutlich kenntlich gemachten Ablehnung, bezeichnete er die Freiheitsrechte, die in den Vordergrund gestellt werden, als Modeerscheinung. &#8220;Es ist in Mode gekommen, die Freiheitsrechte des Bürgers in den Vordergrund zu stellen.&#8221; So lautet der Satz, und das nachfolgende Statement, dass man immer vergesse, dass der Bürger ein Recht auf <a title="Link zur Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Innere_Sicherheit" target="_blank">innere Sicherheit</a> habe, macht ihn nur noch schlimmer.</p>
<p>Denn!!!</p>
<p>Verehrter Herr Rechtsanwalt Siegfried Kauder, der Sie mit dem juristischen Rüstzeug seit 35 Jahren ausgestattet sind: Freiheitsrechte des Bürgers gehören laut unserer <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/verfassung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Verfassung">Verfassung</a> in den Vordergrund des politischen und gesellschaftlichen Handelns. Das ist genau der ihnen vom Grundgesetz zugewiesene Platz. Somit ist dies keine Modeerscheinung, sondern der von den Müttern und Vätern des Grundgesetzes vorgesehene und erwünschte Normalfall. Sie als Rechtsanwalt, der auch die Grundrechte schon in den ersten Semestern gründlich studieren musste, werden dies genau wissen. Diesen Satz kann man als Demokrat in einer <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/demokratie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Demokratie">Demokratie</a> einfach nicht sagen, ganz egal in welchem Zusammenhang. Freiheitsrechte des Bürgers genießen einen höheren Stellenwert als das Bedürfnis des Staates nach Kontrolle über die Aktivitäten seiner Bürger, üblicherweise mit den Worten &#8220;innere Sicherheit&#8221; getarnt. Denn Freiheitsrechte sind Abwehrrechte gegen den Staat. Sie sollen eben zu viel Kontrolle verhindern, sollen dem Bürger eben gerade ermöglichen, seine auch unbequeme Meinung frei zu äußern, ohne repressalien fürchten zu müssen. Um diese Freiheitsrechte, die vom Grundgesetz geschützt sind, geht es, nicht um die Freiheit, jemanden in die Pfanne zu hauen oder seinen Zaun zu vergrößern. Und egal in welchem Zusammenhang, verehrte Gesprächspartnerin: Dieser Satz ist eines demokratischen Politikers und Rechtsexperten unwürdig! Und er hat im politischen Alltag eines demokratischen Staates nichts verloren, bis auf die Tatsache natürlich, dass Herr Kauder seine Privatmeinung ebenfalls äußern darf. Aber daran werden wir ihn dann auch messen können, und wir werden wissen, dass seine Ansichten nicht harmlos sind, nicht das Gemeinwohl und die Solidarität im Blick haben, sondern auf die Einschränkung der verfassungsmäßig garantierten bürgerlichen Freiheitsrechte abzielen.</p>
<p>Es ist ja nicht das erste mal, dass Siegfried Kauder für die Einschränkung der Freiheitsrechte eintritt. Ganz offen plädierte er für eine Einschränkung der <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/pressefreiheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Pressefreiheit">Pressefreiheit</a>, wenn es um Terrorismus und seine Verfolgung geht, was zum Beispiel bedeuten kann, dass die Presse dann auch nicht mehr die Folterung von Terrorverdächtigen aufdecken und enthüllen kann. Und im Fall Kurnaz wird auch auf seine Anregung hin gegen Journalisten ermittelt, die die verzwickte Affäre um den deutschen, der zu Unrecht in Guantanamo festgehalten wurde, aufdecken wollten.</p>
<p>Allerdings muss zur Ehrenrettung des Rechtsanwalts Kauder auch etwas gesagt werden. Er ist auch schon zweimal vehement für die Freiheitsrechte eingetreten. Zum einen wollte er den Kauf von Steuersünderdateien durch Deutschland verbieten lassen, denn auch Steuersünder haben ihre Freiheit, und zum Anderen wehrte er sich gegen die Pflicht zur Offenlegung von Nebeneinkünften der Bundestagsabgeordneten. Die Freiheit der Abgeordneten, zusätzlich Geld zu schäffeln, hält Siegfried Kauder hoch, die Freiheit, Steuern zu hinterziehen auch. Ansonstten bietet er zu günstigen Preisen die letzten Freiheitsrechte als Modeartikel im Schlussverkauf an. &#8220;Innere Sicherheit&#8221; ist wieder angesagt, lange sind diese Freiheiten nicht mehr zu bekommen, und schon gar nicht, wenn der einfache Konsument, Verzeihung Bürger, nicht einmal merkt, dass ihm dieses Grundnahrungsmittel der freiheitlich-demokratischen Gesellschaft leise und heimlich entzogen werden soll.</p>
<p>Natürlich endet die persönliche Freiheit da, wo sie die Freiheit Anderer einschränkt. Diese Faustregel wird schon vom gesunden Menschenverstand diktiert. Mit der Einschränkung der Abwehrrechte gegen staatliche Kontrolle und Willkür hat das aber nichts zu tun. Freiheit wird im Rechtsverkehr mit anderen Trägern dieser Freiheit beschränkt. Der Staat ist kein Träger dieser Freiheit, er ist der potentielle Gegner, der die Freiheit aufgrund seiner Natur einschränken will. Genau deswegen ist der Satz von der Modeerscheinung Freiheitsrecht so skandalös.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://blog.jens-bertrams.de/2011/08/freiheitsmodenschlussverkauf/' addthis:title='Freiheitsmodenschlussverkauf' ><a class="addthis_button_"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a></div>
	<p>Tags: <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/cdu/" title="CDU" rel="tag">CDU</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/demokratie/" title="Demokratie" rel="tag">Demokratie</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/freiheitsrechte/" title="Freiheitsrechte" rel="tag">Freiheitsrechte</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/internet/" title="Internet" rel="tag">Internet</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/meinungsfreiheit/" title="Meinungsfreiheit" rel="tag">Meinungsfreiheit</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/modeerscheinung/" title="Modeerscheinung" rel="tag">Modeerscheinung</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/netzpolitik/" title="Netzpolitik" rel="tag">Netzpolitik</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/oslo/" title="Oslo" rel="tag">Oslo</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/pressefreiheit/" title="Pressefreiheit" rel="tag">Pressefreiheit</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/sicherheitspolitik/" title="Sicherheitspolitik" rel="tag">Sicherheitspolitik</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/verfassung/" title="Verfassung" rel="tag">Verfassung</a></p>
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		<title>Wichtige Veränderungen in meinem Blog</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 11:32:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Bertrams</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie Sie in den letzten Wochen auf meinem Blog gesehen haben, hat sich einiges verändert. Für alle die, die sich wundern, was der Schnickschnack soll, möchte ich hier ein paar Erklärungen und wirklich nützliche Tipps liefern. Vor ein paar Wochen &#8230; <a href="http://blog.jens-bertrams.de/2011/07/wichtige-veranderungen-in-meinem-blog/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://blog.jens-bertrams.de/2011/07/wichtige-veranderungen-in-meinem-blog/' addthis:title='Wichtige Veränderungen in meinem Blog' ><a class="addthis_button_"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p>Wie Sie in den letzten Wochen auf meinem Blog gesehen haben, hat sich einiges verändert. Für alle die, die sich wundern, was der <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/schnickschnack/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Schnickschnack">Schnickschnack</a> soll, möchte ich hier ein paar Erklärungen und wirklich nützliche Tipps liefern.</p>
<p><span id="more-938"></span>
<p>Vor ein paar Wochen habe ich das Aussehen des <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/blogs/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blogs">Blogs</a> verändert und dann auch <a title="Link zu WordPress" href="http://www.wordpress.org" target="_blank">WordPress</a>, das System, mit dem ich mein Blog betreibe, aktualisiert. Das war nach mehr als 5 Jahren auch wirklich einmal fällig. Das war aber nicht alles. In den letzten Monaten habe ich feststellen müssen, dass die Besucherzahlen auf meiner Seite extrem rückläufig waren. Es gab Tage, an denen verirrten sich gerade mal 2 Besucher hierher. Für mich, der ich eine Menge Zeit, Gehirnschmalz und Herzblut in dieses Blog investiere, war das ein unhaltbarer Zustand.</p>
<p>Zunächst einmal habe ich das Blog umgestaltet. Es gibt nun eine gute Suchfunktion, Kategorien, Monatsarchive, die Blog-Roll und 4 Feeds, von denen die letzten 5 Artikel angezeigt werden. Dazu gehören die <a title="Link zur Hu in Marburg" href="http://www.hu-marburg.de" target="_blank">Humanistische Union in Marburg</a>, die <a title="Link zu Marburgnews" href="http://www.marburgnews.de" target="_blank">Marburgnews</a> und die <a title="Link zur NOS" href="http://www.nos.nl" target="_blank">niederländische Rundfunkstiftung</a>.</p>
<p>Außerdem gibt es jetzt eine Möglichkeit, freiwillig für den Erhalt dieses Blogs via <a title="Link zu Pay Pal" href="http://www.paypal.de" target="_blank">Pay Pal</a> zu spenden. Natürlich ist das keine Verpflichtung, aber ich habe das schon auf anderen Blogs gesehen und auch schon gespendet, weil ich glaube, dass auch so ein Blog einen gewissen Wert hat.</p>
<p>Endlich habe ich auch ein ordentliches Impressum und ein Kontaktformular eingebaut. Das lag mir schon lange am Herzen, ich habe mich aber nie dazu aufgerafft.</p>
<p>Für alle die, die eine Diskussion in den Kommentaren verfolgen wollen, gibt es jetzt eine neue Funktion. Wenn Sie einen <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/kommentar/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kommentar">Kommentar</a> schreiben, gibt es unter dem Abschicken-Button ein Kontrollkästchen. Damit können Sie angeben, dass Sie sich per Mail über neue Kommentare zu diesem Blogeintrag benachrichtigen lassen wollen. Ich halte das für eine gute Sache, falls man einen <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/kommentar/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kommentar">Kommentar</a> schreibt und nicht alle 2 Stunden nachsehen will, wer geantwortet hat, zumal es nur selten und wenige Kommentare auf meinem Blog gibt.</p>
<p>Eine weitere Neuerung, die vielleicht meinen blinden Leserinnen und Lesern ein wenig Schwierigkeiten bereitet, sind die Buttons zum Twittern oder zum Teilen auf <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a>. Da sehr viele Menschen auf diesen Netzwerken aktiv sind, halte ich es wirklich für unerlässlich, den Besucherinnen und Besuchern meiner Seite die Möglichkeit zu geben, Artikel, die sie gut und interessant finden, der Welt mitzuteilen. Bitte machen Sie als Twitter- oder <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a>-Nutzer ausgiebig gebrauch von diesen neuen Möglichkeiten, und zögern Sie auch nicht, den Like-Button zu nutzen, wenn Ihnen der <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/beitrag/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Beitrag">Beitrag</a> gefält und Sie Facebook-Nutzer sind. Auf die Dauer werde ich auch ein Bewertungssystem für Menschen hinzufügen, die nicht bei Facebook aktiv sind.</p>
<p>Ab sofort werden meine Beiträge auch verschlagwortet. Dies geschieht automatisch und wird von mir nur in den seltensten Fällen manuell nachbearbeitet. Während Kategorien bei <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/wordpress/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wordpress">WordPress</a> feste Ordner sind, sind Schlagworte so eine Art Karteikarten oder Lesezeichen, von denen es viel mehr gibt als Kategorien. <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/suchmaschinen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Suchmaschinen">Suchmaschinen</a> können Beiträge so leichter einordnen.</p>
<p>Überhaupt habe ich mich im Hintergrund auch um die <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/suchmaschinenoptimierung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Suchmaschinenoptimierung">Suchmaschinenoptimierung</a> gekümmert. Und ich werde nach und nach auch wieder die Anzahl von Links erhöhen, sowohl zu interessanten oder zugehörigen Artikeln meines eigenen Blogs, als auch zu Artikeln von Leuten aus meiner Blogroll. Schon jetzt findet man unter den Beitragen verwandte Artikel und weitere Leseempfehlungen.</p>
<p>Dass ich auf der Seite das Wetter in Marburg anzeigen lasse, ist bei den ganzen <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/veranderungen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Veränderungen">Veränderungen</a> eher nur noch eine kleine Spielerei, die das ganze einfach nur nett macht.</p>
<p>Haben Sie Ideen, wie ich mehr Besucher zu dieser Seite holen kann? Also Besucher natürlich, die sich für diesen Content interessieren, nicht einfach nur Leute, die drauf klicken? Für Anregungen bin ich immer offen.</p>
<p>Viel Spaß noch mit den Seiten auf diesem Blog!</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://blog.jens-bertrams.de/2011/07/wichtige-veranderungen-in-meinem-blog/' addthis:title='Wichtige Veränderungen in meinem Blog' ><a class="addthis_button_"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a></div>
	<p>Tags: <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/beitrag/" title="Beitrag" rel="tag">Beitrag</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/blogs/" title="Blogs" rel="tag">Blogs</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/facebook/" title="Facebook" rel="tag">Facebook</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/kommentar/" title="Kommentar" rel="tag">Kommentar</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/schnickschnack/" title="Schnickschnack" rel="tag">Schnickschnack</a>, <a href="http://blog.jens-bertrams.de/tag/wordpress/" title="Wordpress" rel="tag">Wordpress</a></p>
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		<title>Schnelle Beerdigung einer guten Idee</title>
		<link>http://blog.jens-bertrams.de/2011/06/schnelle-beerdigung-einer-guten-idee/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Jun 2011 02:23:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Bertrams</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[Computer und Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>

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		<description><![CDATA[Den Abend und die Nacht habe ich getestet. Vorläufig wird es keinen Podcast geben, auch wenn die Episode 1 jetzt korrekt erscheint. Sie tut es nur, weil ich von Hand daran gearbeitet habe. Genau das wollte ich mir aber ersparen. &#8230; <a href="http://blog.jens-bertrams.de/2011/06/schnelle-beerdigung-einer-guten-idee/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://blog.jens-bertrams.de/2011/06/schnelle-beerdigung-einer-guten-idee/' addthis:title='Schnelle Beerdigung einer guten Idee' ><a class="addthis_button_"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p>Den Abend und die Nacht habe ich getestet. Vorläufig wird es keinen Podcast geben, auch wenn die Episode 1 jetzt korrekt erscheint. Sie tut es nur, weil ich von Hand daran gearbeitet habe. Genau das wollte ich mir aber ersparen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Schade, aber ich werde weiter daran arbeiten.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://blog.jens-bertrams.de/2011/06/schnelle-beerdigung-einer-guten-idee/' addthis:title='Schnelle Beerdigung einer guten Idee' ><a class="addthis_button_"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a></div>Keine tags in diesem Beitrag.]]></content:encoded>
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		<title>Neuer Podcast: Episode 1 &#8211; Test und Eigenwerbung</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jun 2011 01:46:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Bertrams</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[Computer und Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Eintrag ist hauptsächlich ein Test. Ich habe mich entschieden, wieder mit einem eigenen Podcast in unregelmäßigen Abständen zu beginnen. Hier folgt die erste Episode. Inhalt ist eigentlich nur der Test der Funktion. Und ein wenig Eigenwerbung. auf www.tag-des-schreibens.com bin &#8230; <a href="http://blog.jens-bertrams.de/2011/06/neuer-podcast-episode-1-test-und-eigenwerbung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://blog.jens-bertrams.de/2011/06/neuer-podcast-episode-1-test-und-eigenwerbung/' addthis:title='Neuer Podcast: Episode 1 &#8211; Test und Eigenwerbung' ><a class="addthis_button_"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p>Dieser Eintrag ist hauptsächlich ein Test. Ich habe mich entschieden, wieder mit einem eigenen Podcast in unregelmäßigen Abständen zu beginnen. Hier folgt die erste Episode. Inhalt ist eigentlich nur der Test der Funktion. Und ein wenig Eigenwerbung. auf www.tag-des-schreibens.com bin ich als einer von 60 zum Onlineautor des Jahres nominiert worden. Noch bis zum 26. Juni kann man dafür abstimmen. Im Podcast lese ich den Text, für den ich nominiert worden bin.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/episode1-testundeigenwerbung.mp3">Episode 1 &#8211; Test und Eigenwerbung</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gute Unterhaltung.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://blog.jens-bertrams.de/2011/06/neuer-podcast-episode-1-test-und-eigenwerbung/' addthis:title='Neuer Podcast: Episode 1 &#8211; Test und Eigenwerbung' ><a class="addthis_button_"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a></div>Keine tags in diesem Beitrag.]]></content:encoded>
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