Ende einer steilen Karriere - Zum Rücktritt von Margot Käßmann
Zum Rücktritt von Margot Käßmann vom EKD-Ratsvorsitz habe ich für ohrfunk.de folgenden Kommentar veröffentlicht:
Zum Rücktritt von Margot Käßmann vom EKD-Ratsvorsitz habe ich für ohrfunk.de folgenden Kommentar veröffentlicht:
Meine Liebste hat mein Blog gelesen und dann zwei oder drei Dinge gesagt, die mich zuerst wütend machten, dann aufwühlten und mich schließlich zum Nachdenken anregten.
Den folgenden Kommentar habe ich am 2. November 2009 für die Sendung “17-20, der Soundtrack zum Tag” auf ohrfunk.de geschrieben und veröffentlicht. Er ist größtenteils ein Auszug aus einem älteren Kommentar in diesem Blog.
Amerika ist ihm wie eine gebratene Taube in den Schoß geflogen, Barack Obama ist Hoffnungsträger für die ganze Welt. Darum lohnt es sich, einen Blick auf seine Antrittsrede zu werfen.
Eine Woche ist das Jahr schon alt, und die Staatsoberhäupter und Regierungschefs haben ihre mehr oder minder wichtigen Neujahrsgrüße bereits der Welt mitgegeben auf ihren Weg in das neue Jahr. Da will auch ich nicht zurückstehen.
Heute vor 60 Jahren verabschiedeten die Vereinten Nationen die allgemeine Menschenrechtserklärung. Immerhin ist der Menschenrechtsstandard in vielen Nationen seither gestiegen. Aber es gibt doch noch viel zu tun.
Nach wochenlangem Warten ist er nun endlich erschienen: Fitna, der umstrittene Film des niederländischen Extremisten Geert Wilders. Die Reaktionen waren erstaunlich gemäßigt, und ich glaube, dass das die einzige Möglichkeit ist, Wilders den Wind aus den Segeln zu nehmen.
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Vor einigen Minuten ging in Berlin die zweite deutsche Islamkonferenz zuende, und der Bundesinnenminister zeigt sich hoch zufrieden, obwohl keine konkreten Vereinbarungen getroffen wurden. Man sei sich aber über die Trennung zwischen Staat und Religion einig, heißt es. Was bedeutet dies aber für die in Deutschland lebenden Moslems? Bedeutet ihnen diese Einigkeit irgendwas? Und wie wird in Deutschland und zum Beispiel auch in der Blogosphäre der Islam gesehen?
Es ist ungefähr einen Monat her, da versetzte die Äußerung einer frankfurter Familienrichterin über das Züchtigungsrecht im Koran unsere Medienlandschaft in Aufregung. Leider hatte ich dazu keine Zeit zu bloggen, drum habe ich mir meine Meinung für heute aufgehoben. Denn nach wenigen Tagen war alles wieder in der Versenkung verschwunden.
Noch einmal schlafen, dann finden in den Niederlanden Parlamentswahlen statt. Eigentlich müsste mich das ja nicht betreffen, aber das tut es doch, weil ich mich den Niederlanden sehr verbunden fühle. Wie ich ausgerechnet dazu kam, mich für die Politik dieses Landes zu interessieren, will ich kurz erzählen.
Gerade habe ich gelesen, dass die Israelische Armee einen Angriff auf ein Haus in Gaza abgeblasen hat, weil sich dort hunderte Menschen verschanzten. Palästinensische Militante haben die Bevölkerung aufgerufen, künftig Angriffe von Israel auf diese Weise zu verhindern. Ich nehme aber an, dass man selbst nicht von Attentaten Abstand nehmen wird.
Es scheint, als wiederhole sich die Geschichte. Nach den Untaten der “Ungläubigen” in Afghanistan, und nach 5 Jahren eher schlecht gelungener Reformen, sind die Taliban wieder auf dem Vormarsch und kontrollieren offenbar das halbe Land. Ein neues Regelwerk soll jetzt Effizient und Moral in die Truppe zurückbringen.
Heute ist St. Martin. Aber heute kamen keine Kinder, um nach etwas Süßem zu singen. Das haben sie schon vor einer Woche gemacht, bedrohlicher, maskierter, fordernder, an Halloween. Damals, als ich zur Schule ging, in meinem strengen Internat, da war das noch ganz anders…
Schon vor einem Jahr hat das niederländische Parlament die Regierung aufgefordert, ein allgemeines Burka-Verbot in der Öffentlichkeit zu erlassen. Die Regierung zögert noch, weil es verfassungsrechtlich nicht einfach umzusetzen sein wird. Und trotz meiner bekannten Haltung gegen religiösen Fundamentalismus frage ich mich: Ist das die Lösung?
Hallohallo! Hier mal ein paar Sonderangebote vom religiösen Wühltisch!
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