Nach der Frankfurter Demokratenprügelei: Ein echter Twitter-Rant

Am vergangenen Samstag haben in Frankfurt mehrere tausend Querdenker*innen protestiert, natürlich ohne Maske, natürlich mit Verschwörungserzählungen und Nazi-Propaganda. Dagegen formierte sich Widerstand, ein Widerstand mit leicht aggressiver Tendenz. Am Nachmittag verbreiteten die Medien die Nachricht, die Polizei habe erstmals bei einer Querdenker*innen-Demonstration Wasserwerfer und Schlagstöcke eingesetzt. – Es ist der Nachsatz, der hier entscheidend ist. Er lautet: “Aber nicht gegen die Demonstrationsteilnehmer, sondern gegen den Gegenprotest.”

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Plant Trump einen Putsch? Ein Twitter-thread

Als ich am Dienstag abend hörte, dass Donald Trump die ganze Führung des Verteidigungsministeriums entlassen hat, kam ich mir vor wie in einem schlechten Film über einen Putsch in einem Staat der dritten Welt. Daraufhin habe ich auf Twitter ein paar Zeilen geschrieben, die ich hier etwas ergänzt wiedergeben möchte.

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Bring doch mal gute Nachrichten, oder: Eine Woche der Demokratie

Bring doch mal gute Nachrichten, sagen mir viele, die meine Beiträge lesen, oder auch: Sag nicht immer sofort “aber”. Ich freue mich, dass ich mit einer guten Nachricht anfangen kann: Es wird vermutlich bald einen Anti-Corona-Impfstoff geben. Er soll zu über 90 % effektiv sein, haben die Farmafirmen BioNTech und Pfizer am Montag bekanntgegeben. Noch im November soll in den USA die schnelle Zulassung beantragt werden. Das ist eine wahrhaft gute Nachricht, und sie wurde mit Sehnsucht erwartet. Es wird allerdings eine ganze Weile dauern, bis ein großer Teil der Bevölkerung tatsächlich in den Genuss der Impfung kommen kann, stellten die Firmen klar, für Normalbürger vermutlich bis 2022. In Deutschland sollen zuerst Kranke, alte Menschen und Angehörige medizinischer Berufe geimpft werden. Das ist nachvollziehbar, sie sind am stärksten Betroffen. Noch mal: Dies ist eine wirklich gute nachricht, und ich freue mich darüber, auch weil die steigenden Infektionszahlen und die Zunehmende Leugnung des Problems ein Gefühl der angst und Unsicherheit verursachen.

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Die Rückkehr des alten weißen Mannes

Den folgenden Kommentar habe ich nach der Wahlnacht für Ohrfunk geschrieben.

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Nach überstandener Covid19-Erkrankung: Trump und die Macht

Den folgenden Beitrag habe ich für die Zeitzone des Ohrfunks von übermorgen geschrieben, veröffentliche ihn aber hier schon jetzt.

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Mut zur Wahrheit: Für eine gute Freundin

Dieser Beitrag handelt vom Mut zur Wahrheit und wie diese Wahrheitsliebe anderen Menschen Mut macht. Es ist ein kleiner, persönlicher Beitrag, aber ihn nicht zu schreiben hätte bedeutet, nicht dankbar zu sein, und ich bin dankbar.

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Europa ohne Menschlichkeit: Moria ist eine schändliche Tragödie

Die Sommerpause ist vorbei, und man weiß gar nicht, für was man sich als erstes schämen soll: Für den Sturm auf den Reichstag oder die Unmenschlichkeiten in der Behandlung der Flüchtlinge auf der griechischen Insel Lesbos. Und obwohl mich der Angriff auf den Bundestag tatsächlich vor einer Woche noch in wahre Wutstürme versetzt hat, verblasst doch alles vor der Tragödie, die die europäische Union wegen 13.000 Geflüchteter anrichtet.

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Ich bin ein Rassist

Dieser Beitrag ist keine Selbstbezichtigung, kein einsichtsvolles zu Boden schauen, keine Rechtfertigung, keine Selbsterkenntnis, die nun ein Schulterklopfen erwartet, erhofft oder gar verlangt. Er ist eigentlich nur ein Statement nach einem längeren Zuhören, das damit nicht beendet ist. Ein Zwischenergebnis sozusagen, ein Moment des Innehaltens auf einem Weg, bei dem es keine Punkte zu holen, kein schnelles Endziel zu erreichen gilt. Trotz all dem wird er betroffenen Menschen wie ein Fishing for Compliments vorkommen, ein Text, der Aufmerksamkeit erheischt, und obwohl ich sage, dass er das nicht will, werde ich diesen Verdacht nicht ausräumen können, damit müssen wir alle leben. – Die aussage dieses Textes, auf einen Nenner gebracht, lautet: Ich bin ein Rassist. Oder genauer: Ich verhalte mich selbstverständlich rassistisch, Tag für Tag. Und ich profitiere von einem rassistischen System, in dem BPOC, also black, indigenous and People of Colour, strukturell benachteiligt und diskriminiert werden, auch von mir, auch von Linken, auch von wohlwollenden Intellektuellen.

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Ich bin ein Terrorist

Den folgenden Beitrag habe ich am 02.06.2020 für den Ohrfunk verfasst und veröffentliche ihn hier zur Dokumentation.

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Dem “großen Vorsitzenden” einen herzlichen Glückwunsch zum 65. Geburtstag

Normalerweise hätten wir bestimmt heute Nachmittag zusammengesessen und gefeiert, auch wenn das große Fest erst im April stattgefunden hätte. Doch leider machte uns Fräulein Corona einen großen Strich durch die Rechnung, und so muss ich auf diesem Wege unserem großen Vorsitzenden gratulieren, der heute 65 wird.

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