Das Dilemma der SPD – Eine Lanze für eine beinahe heldenhafte partei

Verfassungsschutzchef Maaßen verbreitet Verschwörungstheorien und diffamiert alle, die keine Nazis sind, Innenminister Seehofer hält seine schützende Hand über ihn, die Kanzlerin schweigt und die SPD grummelt zwar, wird aber die Koalition nicht platzen lassen. Auch wenn ich mich damit bei vielen unbeliebt mache, und auch, wenn es bei Weggefährten auf Unverständnis stoßen wird, sage ich doch: Die SPD ist eine heldenhafte, wenn auch glück- und erfolglose Partei.

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Wen kann ich noch überzeugen?

Den folgenden Beitrag habe ich für den Ohrfunk geschrieben, drum wird auch oft von Hörern gesprochen.

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#wirsindmehr: In Marburg haben wir es bewiesen

Vor ein paar Tagen erfuhren meine Liebste und ich, dass alle Fraktionen des marburger Stadtparlaments für gestern, Freitag, den 7. September 2018, eine Demonstration unter dem Motto “Wir sind mehr” beschlossen hatten. In den letzten Jahren bin ich kaum noch zu Demonstrationen gegangen, aber diesmal habe ich es getan, ich hielt es einfach für meine Pflicht und eine gute Gelegenheit, zu sehen, wie die viel beschworene Zivilgesellschaft mit der Bedrohung von Rechts umgeht.

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Ist das System am Ende? Sind sie die Wende?

Jedes politische System ist darauf angewiesen, dass es von einer Mehrheit seiner Bürger unterstützt wird. Das gilt insbesondere für die freiheitliche Demokratie. Wenn die gegner dieses Systems eine bestimmte kritische Masse überschritten haben, dann läuft der Umsturz von ganz allein, und die autoritäre diktatur bricht sich bahn. Diese Kritische Masse der gegner der Demokratie liegt vermutlich bei rund 35 bis 40 %. Wenn diese Gegner dann über Presseorgane, große Finanzmittel und entschlossene Randalierer verfügen, haben sie praktisch schon gewonnen.

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Wir sind unteilbar: eine Stimme von vielen

In Chemnitz wird ein Deutscher mit kubanischen wurzeln von zwei Migranten nach einem Streit grausam ermordet;
Die faschistischen Verbrecher ziehen durch die straßen und jagen Menschen, die anders sind als sie;
Die Polizei behindert die Presse bei der Dokumentation rechtsextremer Aufmärsche und spielt den Faschisten Haftbefehle gegen Migranten zu;
Gewählte Politiker drohen der Presse, dass immer bei Revolutionen zuerst die Funkhäuser gestürmt und die Journalisten auf die Straße gezerrt werden;
Eine Landesregierung geht gegen linke Demonstranten mit militärischem Gerät vor und hat zu wenig Personal gegen den rechten Mob;
Bundestagsabgeordnete einer neofaschistischen Partei feiern die Menschenjagd als verständliches ausrasten; Der Bundesinnenminister schweigt;
Der Regierungssprecher verurteilt deutlich, aber wirkungslos den Nazi-Aufmarsch; Der Rechtsstaat zieht sich zurück und ist schwach;
Mit Hitlergruß skandieren die Verbrecher: “Das System ist am Ende, wir sind die Wende!”

Doch…

WIR SIND UNTEILBAR!

Es waren wenige, die sich in Chemnitz auf die Straße trauten, um den Rechten Paroli zu bieten;
Es sind viele, die Angst haben, nach Sachsen zu fahren, weil dort der Hass die Straßen beherrscht;
Es sind viele Sachsen, die nicht so denken wie die Rechten, und eingeschüchtert werden;
Die Demokraten sind entsetzt und gelähmt, die Politik spielt mit dem Feuer, die Angst vor der Machtübernahme wird real;

Doch…

WIR SIND UNTEILBAR!

Nein: Das System ist nicht am Ende, wir lassen uns nicht provozieren! Uns gehört das Leben und diese Gesellschaft und dieses Land!
Wir werden weiter einstehen für Menschlichkeit, Freundlichkeit, Demokratie, Rechtsstaat und Pressefreiheit!
Ihr werdet die Wende noch erleben, die Wende zurück zu einem nicht perfekten, aber offenen und toleranten Staat! Ihr werdet nicht siegen!

Denn…

WIR SIND UNTEILBAR!

Ich schreibe und ich rede, und ich bin nur eine Stimme.
Doch viele Stimmen sind ein Chor, den ihr nicht überhören könnt. Wir brüllen nicht, wir geifern nicht, wir töten nicht: Wir singen! Wir schlagen nicht, wir treten nicht, wir stechen nicht: Wir umarmen! Niemals werden wir sein wie ihr!
Wir mögen weich scheinen, doch wir sind nur sanfter, aber viel beständiger als ihr!
Ihr könnt uns nicht die Hoffnung nehmen, nicht die Menschlichkeit, nicht die Vision einer friedlicheren Welt, und am Ende werden wir übrig bleiben:

Denn…

WIR SIND UNTEILBAR!

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Eine Einladung zu Mastodon

Vor ein paar Tagen schrieb ich über die Veränderungen bei Twitter, und dass mir damit ein Teil meiner Informationsplattform verloren geht. Am letzten Mittwoch debattierten wir daraufhin im Lagebesprech über Sinn und Unsinn von sozialen Netzwerken. Inzwischen habe ich mir Mastodon genauer angesehen und möchte hier eine Einladung aussprechen und erklären, warum man zumindest auch einen Account bei Mastodon haben sollte.

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Die Rückkehr des “gesunden Volksempfindens”

Der Fall Sami A. ist in aller Munde. Gerichte streiten sich, Regierungen übertölpeln die Justiz mit billigen Tricks, und jetzt plädiert ein CDU-Innenminister für die Rückkehr des “gesunden Volksempfindens”. Aus der Angst vor zunehmender rechter Radikalität heraus eilt man eben dieser Radikalität gehorsam voraus.

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Breaking my Twitter – Ende eines sozialen Netzwerks?

Der folgende Beitrag wurde für den Ohrfunk geschrieben. Er ist nicht so tiefgehend wie gut recherchierte Blogbeiträge, sondern reißt die Probleme nur an.

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Heute ausnahmsweise mal für weniger Meinungsfreiheit

Seit mehr als 20 Jahren freue ich mich täglich wieder über die Möglichkeiten, die mir das Internet bietet. Ich kann mich ohne Mühe aus allgemein und frei zugänglichen Quellen umfassend und breit gefächert informieren, die unterschiedlichsten Standpunkte kennenlernen und aus einem unerschöpflichen Angebot an Sichtweisen und Meinungen auswählen. Dass heute jeder seine persönliche Sicht auf die Welt in Blogs ausdrücken kann, dass wir viel mehr Innenansichten von Menschen bekommen, die in Toronto, Athen, Peking, Moskau, Porto Alegre, Soweto, Ankara oder Sidney leben, ist doch ein wahrer Segen. Wir müssen uns nicht auf die Quellen beschränken, die man uns vorsetzt. Vorbei das Monopol der tagesschau, uns die Welt zu erklären, vorbei der Zeigefingerjournalismus von oben herab, der sich einordnend nannte und doch all zu oft oberlehrerhaft und bevormundend wirkte. Die Blogs und Meinungsseiten lösen den Altherrenjournalismus der vorgekauten, ideologisch geprägten Weltsichten als Quelle des modernen Wissens immer mehr ab, und Zeitungen und Rundfunkanstalten müssen sich schon kräftig anstrengen, um da noch mitzuhalten.

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Der Gipfel war der Gipfel und ein drittklassiges Schmierentheater

Den folgenden Beitrag habe ich heute für den Ohrfunk geschrieben.

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