Der fünfzehntausendste Tweet

Ja, was ich hier schreibe, ist das Anhängsel zu meinem fünfzehntausendsten Tweet. Seit August 2009 bin ich bei Twitter und habe interessante Menschen kennengelernt und viele tolle Infos entdeckt. Gerade für mich als Blindem ist die Informationsquelle sehr wichtig. Aber das ist eben bei Twitter nicht alles. Man kann mal schnell in die Runde fragen, ob jemand eine bestimmte Antwort weiß, sich mit etwas auskennt. Man kann ein Netzwerk aufbauen.

 

Ich weiß nicht, ob man allein in sozialen Netzwerrken echte Freunde finden kann. Ich bin da normalerweise etwas vorsichtig. Ganz sicher aber kann man auf Twitter Menschen treffen, die man normalerweise nicht so einfach getroffen hätte, und man kann von ihnen lernen.

 

Mit meinen Tweets könnte ich ein kleines Büchlein füllen, dabei sind die Privatnachrichten, die Weiterleitungen und die Antworten auf andere Tweets schon nicht mit eingerechnet. Vielleicht wäre das ja Kunst und ich könnte sogar etwas daran verdienen? Das wäre doch mal eine gute Einnahmequelle.

 

Allen Twitterern also alles Gute. Vielen Dank für interessante Gespräche, viel Stoff zum Nachdenken, so manche Antwort, aufreibende Diskussionen, schöne Gedichte, lustige Wortspiele, rührende Erinnerungen, Insiderinfos, für das Schmieden von Plänen und das Nachbereiten von Aktionen und Ereignissen. Danke für Gleichheit, Normalität und gegenseitigen Respekt.

 

Ich wünsche denen, die es wollen, Kraft und Mut, einen wachen Geist, Freude an und einen guten Umgang mit vielen Informationen. Den Anderen wünsche ich gute Gespräche und ein soziales NetzWerk.

Über Jens Bertrams

Jahrgang 1969, Journalist bei www.ohrfunk.de, Fan der Niederlande und der SF-Serie Perry Rhodan.
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