Die Rückkehr des “gesunden Volksempfindens”

Der Fall Sami A. ist in aller Munde. Gerichte streiten sich, Regierungen übertölpeln die Justiz mit billigen Tricks, und jetzt plädiert ein CDU-Innenminister für die Rückkehr des “gesunden Volksempfindens”. Aus der Angst vor zunehmender rechter Radikalität heraus eilt man eben dieser Radikalität gehorsam voraus.

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Breaking my Twitter – Ende eines sozialen Netzwerks?

Der folgende Beitrag wurde für den Ohrfunk geschrieben. Er ist nicht so tiefgehend wie gut recherchierte Blogbeiträge, sondern reißt die Probleme nur an.

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Heute ausnahmsweise mal für weniger Meinungsfreiheit

Seit mehr als 20 Jahren freue ich mich täglich wieder über die Möglichkeiten, die mir das Internet bietet. Ich kann mich ohne Mühe aus allgemein und frei zugänglichen Quellen umfassend und breit gefächert informieren, die unterschiedlichsten Standpunkte kennenlernen und aus einem unerschöpflichen Angebot an Sichtweisen und Meinungen auswählen. Dass heute jeder seine persönliche Sicht auf die Welt in Blogs ausdrücken kann, dass wir viel mehr Innenansichten von Menschen bekommen, die in Toronto, Athen, Peking, Moskau, Porto Alegre, Soweto, Ankara oder Sidney leben, ist doch ein wahrer Segen. Wir müssen uns nicht auf die Quellen beschränken, die man uns vorsetzt. Vorbei das Monopol der tagesschau, uns die Welt zu erklären, vorbei der Zeigefingerjournalismus von oben herab, der sich einordnend nannte und doch all zu oft oberlehrerhaft und bevormundend wirkte. Die Blogs und Meinungsseiten lösen den Altherrenjournalismus der vorgekauten, ideologisch geprägten Weltsichten als Quelle des modernen Wissens immer mehr ab, und Zeitungen und Rundfunkanstalten müssen sich schon kräftig anstrengen, um da noch mitzuhalten.

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Der Gipfel war der Gipfel und ein drittklassiges Schmierentheater

Den folgenden Beitrag habe ich heute für den Ohrfunk geschrieben.

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Ist dies alles wirklich geschehen? Ich bin müde

Ist das wirklich war?
Sind in Deutschland und europa die nachfolgenden Dinge wirklich passiert oder passieren gerade?

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Eine letzte Klarstellung: Meine Meinung zur Migration

Heute entscheidet die CSU, ob es morgen die EU noch gibt, ob man einen gemeinsamen Grundwertekatalog hat, oder ob alles weiter auseinanderdriftet. Natürlich macht sich diese Entscheidung an der Migration fest. Ein leser dieses Blogs, den ich gern als meinen Lieblingsnazi bezeichne, hat mir ein interessantes Video empfohlen. Das bringt mich dazu, einmal zusammengefasst meine Meinung zur Migrationsfrage zu äußern. Es könnte immerhin sein, dass ich missverstanden worden bin, und mir ist daran gelegen, die Debatte zu versachlichen.

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Wie kommen sie da nur wieder raus?

Der unglaubliche Koalitionsstreit um die Zurückweisungen an der Grenze hat CDU und CSU in eine Lage gebracht, aus der sie nur schwer wieder herausfinden werden. Außerdem ist das beabsichtigte Ziel weit verfehlt worden.

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Ein Brandbrief an die Nation

Dieser Beitrag soll aufrütteln, und er wird am 19. Juni 2018 auch als Audiobeitrag beim Ohrfunk gesendet.

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Ein Besuch im Bürgerkrieg – meine Erinnerungen an den solinger Brandanschlag 1993

“Hin und wieder begegne ich ihr im Supermarkt”, sagte meine Mutter. “Sie geht aufrecht, schaut sich kaum um, als kämpfe sie trotzig gegen die ganze Welt an.” Ich wusste nicht, ob diese Beschreibung Bewunderung ausdrücken sollte, aber sie tat mir weh. “Die Leute bilden eine Gasse und lassen sie an der Kasse vor, sie wird immer als erste bedient”, fuhr meine Mutter fort, und mein ungutes Gefühl verstärkte sich. “Mit lauter, durchdringender Stimme sagt sie dann: “Ich bin Mevlyde Genç!””, sagte meine Mutter schließlich. In diesen wenigen Sätzen kommt jener Zwiespalt zum Ausdruck, der meine Heimatstadt Solingen bis heute prägt. Seit 25 Jahren gibt es diese Mischung aus Scham, der Bewunderung für die Familie Genç und dem Wunsch, nicht allein Schuld zu sein an diesem schrecklichen Anschlag, der fünf Frauen und Mädchen das Leben kostete, heute vor 25 Jahren, am 29. Mai 1993.

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Im Paradies sind sogar die Erdbeben zahm

In der letzten Nacht hat es hier in der Nähe, unter dem belgischen Städchen Kinrooi, ein leichtes Erdbeben gegeben. Es geschah gegen 00:45 Uhr und hatte eine Stärke von 3,2 auf der Richterskala. Eine Bekannte von uns erzählte heute Mittag, sie habe es gespürt, aber vor allem ihr Hund. Wir fühlten, obwohl wir noch wach waren, nichts davon. Meine Liebste hörte ein leichtes Grollen, das war es. Im Paradies sind sogar die Erdbeben zahm.

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